Bis zum Sommer will das Bundesgesundheitsministerium Details für ein Primärversorgungssystem vorlegen. Kommt die Reform, dürfte sie erheblichen Einfluss auf das Praxismanagement haben – vor allem das der Hausarztpraxen.
Patienten, die kommenden Montag dringend ein bestimmtes Arzneimittel benötigen, sind zur Rezepteinlösung ganztägig an den Apotheken-Notdienst zu verweisen.
Sozioökonomisch benachteiligte und marginalisierte Bevölkerungsgruppen sind in Deutschland häufiger von Tuberkulose betroffen. Gleichzeitig sind sie für Praxen schwerer zu erreichen. Wie kann also eine erfolgreiche Kommunikation gelingen?
Neurologen und Pädiater warnen: Die wachsende Social Media-Nutzung verdrängt bei Kindern essenzielle Entwicklungsreize des analogen Spiels. Die Politik müsse sich des Themas endlich annehmen und bessere Rahmenbedingungen schaffen.
Bei einer Befragung in Deutschland gab nur ein Drittel der KHK-Patienten und -Patientinnen an, in der hausärztlichen Praxis umfassend zu körperlichem Training beraten worden zu sein. Eine Beratungstechnik hat sich dabei als besonders effektiv erwiesen.
Bei Darmkrebs ist das Risiko ungleich verteilt. Die DGVS kritisiert: Menschen mit niedrigem Einkommen oder geringer Bildung erkranken häufiger und haben schlechtere Überlebenschancen als sozial besser gestellte Bevölkerungsgruppen. Wie kann dieser Hürde begegnet werden?
Eine Studie der Universität Witten/Herdecke hat erstmals systematisch analysiert, wie Betroffene Rassismus im deutschen Gesundheitssystem erleben und was das für ihre Versorgung bedeutet.
Hausarzt Dr. Jörg Schelling ist seit bald sieben Jahren regelmäßig als Experte im Gesundheitsgespräch auf „Bayern 2“ zu hören. Er empfindet sein „BR-Hobby“ als eine Riesenchance, um seriös zu informieren.
Die Ärzteschaft wird nervös, weil mit der Debatte um Wartezeiten das TSVG immer mehr in den Fokus von Sparvorschlägen gerät. In Brandenburg ist die offene Sprechstunde der kostenträchtigste TSVG-Teil.