Im Jahr 2022 wurde Nirsevimab zur Prophylaxe gegen das Respiratorische Synzytial-Virus bei Säuglingen zugelassen, ein Jahr später folgte die Zulassung der RSV-Impfung in der Schwangerschaft. Welche Strategie ist wirksamer?
Ärzte und Kliniken können bei einer möglichen fehlerhaften Aufklärung nur in engen Grenzen auf die hypothetische Einwilligung des Patienten vertrauen. Grundlage sind tatsächlich durchgeführte Maßnahmen, entschied der Bundesgerichtshof.
Ein neues deutschlandweites Register will strukturierte Daten zur Chronischen Nasennebenhöhlenentzündung zusammentragen. Ärztinnen und Ärzte können sich bereits jetzt auf das Projekt vorbereiten.
Was macht ein Gesundheitssystem krisen-resilient? Und was hat Überversorgung mit Patientensicherheit zu tun? Ein Interview mit Allgemeinmediziner Professor Marco Roos aus Augsburg über Sicherheit nicht nur in Hausarztpraxen.
Ab Januar greift die neu geregelte Vorhaltepauschale. Die Aktualisierung des Notfalldatensatzes wird zur eigenständigen Leistung und es warten noch mehr EBM-Neuerungen auf Praxen. Ein Überblick.
2026 bringt Neuerungen für Praxisinhaber und -mitarbeiter: Wer in seiner Praxissoftware kein (aktuelles) ePA-Modul nutzt, muss mit Sanktionen rechnen. Zudem gibt es ein neues Formular zur Bescheinigung einer Fehlgeburt.
Zwischen holperiger ePA-Einführung, häufigen TI-Störungen und hektischem Praxisalltag finden sie sich doch: Gute Nachrichten aus Medizin, Praxis und Gesundheitspolitik. Wir haben eine Auswahl für Sie zusammengestellt.
Laut Metaanalyse ist die kurzzeitige Verabreichung von niedrigdosierten systemischen Kortikosteroiden bei schweren Nicht-COVID-19-Pneumonien bzw. ARDS beim Überleben eher vorteilhaft. Die Sicherheit der Evidenz ist allerdings ausbaufähig.
Viele Ärztinnen und Ärzte fühlen sich unsicher im Umgang mit Kindern und Jugendlichen, bei denen das soziale mit dem biologischen Geschlecht nicht übereinstimmt. Eine S2k-Leitlinie unterstützt nun.
Ein nachlassender Geruchssinn könnte ein mögliches Anzeichen für erhöhtes KHK-Risiko sein. In einer Analyse von Daten von über 5.000 älteren Erwachsenen war die Assoziation in den ersten Jahren nach Testung am stärksten und nahm mit der Zeit ab.
Der mit einem aktiven Transportmechanismus ausgestattete Antikörper Trontinemab zeigt in einer Phase-II-Studie nun auch Signale für eine klinische Wirksamkeit sowie eine reduzierte Tau-Pathologie.
Immer mehr alte Menschen werden an der Hüfte operiert – und damit auch immer mehr Menschen mit kardiovaskulären Begleiterkrankungen. Es gilt, den Eingriff gut zu planen, ohne ihn unnötig zu verzögern. Worauf der Fokus liegen sollte.
Menschen mit Krebs wünschen sich, dass Hausärztinnen und Hausärzte die Tumorerkrankung aktiv begleiten, zeigen Befragungen. Wichtig sind vielen auch evidenzbasierte Informationen zu komplementär- und alternativmedizinischen Angeboten.
Krebspatienten mit thorakalen Schmerzen haben ein signifikant erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Eine israelische Studie mit über 37.000 Teilnehmenden unterstreicht die Notwendigkeit, die onkologische Vorgeschichte in die Risikobewertung bei Brustschmerzen einzubeziehen.
Eine Multiple Sklerose (MS), die zehn Jahre nach Beginn als benigne eingestuft wurde, schreitet wohl in den meisten Fällen nicht maßgeblich fort. Das ist das Ergebnis einer spanischen Langzeitstudie.
Das Sprachmodell ChatGPT kann es bei der Differenzialdiagnose von Polyneuropathien mit den meisten Neurologen aufnehmen: Nur Spezialisten erkennen die richtige Erkrankung noch häufiger. Bei bestimmten Tests zieht die KI sogar mit den Experten gleich.
Menschen mit chronischer Rhinosinusitis – besonders Frauen – litten in einer US-Studie besonders unter dem Postnasal-Drip-Syndrom (PND), mehr noch als unter dickflüssigem Sekret. Ein Risikofaktor waren Allergien.
Lokale Betäubung statt Vollnarkose – geht es nach Erfahrungen eines österreichischen Zentrums, muss diese Umstellung bei Schlingenexzisionen der Zervix nicht die Qualität der Eingriffe und die Zufriedenheit der Patientinnen beeinträchtigen.