Wer die neuen EBM-Leistungen im Rahmen des Lungenkrebs-Screenings für starke Raucher erbringen will, braucht dafür eine spezielle Fortbildung. Warum das für Hausärztinnen und Hausärzte keine allzu große Hürde ist.
Vor zwei Jahren wurde das Formular 21 zum Kinderkrankenschein angepasst – und sorgt seitdem für Unsicherheiten bei Ärztinnen und Ärzten. Die KBV reagiert nun mit einer Klarstellung.
Das relativ neu definierte Krankheitsbild der Antibiotika-refraktären Lyme-Arthritis (ARLA) erinnert an eine reaktive Arthritis. Entsprechend ist eine rheumatologische Basistherapie zu erwägen.
Mehr Rechtssicherheit durch genehmigten Off-Label-Use: Die einschlägige Anlage VI der Arzneimittel-Richtlinie wurde aktuell um Cisplatin und Carboplatin gegen dreifach negativen Brustkrebs ergänzt.
Bei der Behandlung mündiger Erwachsener verhält es sich mit der ärztlichen Schweigepflicht relativ klar. Bei Kindern und Jugendlichen kann es hingegen komplizierter werden. Ein Überblick, wie Sorgerecht und Verwandtschaftgrad die Kommunikation verändern.
Hausarztvermittlungsfälle sorgen öfter für Verstimmungen zwischen Haus- und Gebietsärzten. Allgemeinmediziner Sebastian Voß und Dermatologin Anja Schäfers berichten der Ärzte Zeitung, wie sich die Situation verbessern ließe.
Knieschmerzen treten bereits im Kindesalter häufig auf. Was kann dahinterstecken? Und warum sollte man bei der Diagnostik die Hüfte nicht vergessen? Orthopädin Katharina Schultz klärt auf.
Versorgungsbedarf vor Evidenz: Die Bundesregierung macht ihre Ankündigung wahr, einen Großteil der „sonstigen Wundprodukte“ langfristig von Nutzennachweisen freizustellen.
Auch Menschen mit Herz-, Lungen- und anderen Erkrankungen betrachten Flugreisen oft als Selbstverständlichkeit. Doch es gibt Grenzen. Welche, das hat ein Flugmediziner beim DGIM-Kongress erläutert.
Mit humanen Papillomviren (HPV) infizieren sich Menschen vor allem in jungen Jahren, und die Impfung wird primär jungen Menschen empfohlen. Dennoch rät eine Gynäkologin dazu, auch bestimmte ältere Patientinnen zu impfen – etwa Frauen nach Konisation.
Internisten haben beste Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Hausarzt, lautet eine Erkenntnis beim DGIM-Kongress: Mehr als 80 Prozent der dortigen Krankheitsbilder stammten aus dem internistischen Spektrum.
Antikörper statt Langzeit-Glukokortikoide – das ist in der Rheumatologie ein sich zunehmend verbreitendes Therapie-Prinzip. Das gilt besonders auch für rheumatische Erkrankungen im hohen Lebensalter.
Testosteron ist ein zentraler kardiometabolischer Faktor, der bei Männern mit Übergewicht und kardiovaskulärem Risiko mitbedacht werden muss. Die Testosteron-Substitution ist jedoch differenziert zu betrachten, betont ein Androloge beim DGIM-Kongress.
Parkinson zählt als unheilbar – umso wichtiger ist deshalb die Prävention. Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Parkinson fassen den derzeitigen Wissensstand zusammen und ordnen die Ergebnisse neuester Medikamentenstudien ein.
Myope Menschen entwickeln laut einer Studie aus Japan öfter ein Glaukom als andere und benötigen dafür auch häufiger einen Eingriff. Daher macht es Sinn, sie gezielt zu screenen und proaktiv zu behandeln.
Die Tollwut ist gerade bei Fernreisen eine reale Gefahr, speziell für Kinder, die oft ungehemmt auf Tiere zugehen. Vorher zu impfen, ist immer besser, als vor Ort in eine missliche Lage zu geraten.
Myokardiale Ischämien entstehen nicht nur aufgrund hochgradiger Koronarstenosen. Bei Ischämie-Nachweis ohne Stenose sollte an ANOCA/INOCA gedacht werden. Hinweise, wie Sie diese diagnostizieren können – und eine Einordnung für die Praxis.
Bei Palliativpatienten gehören die Medikamente auf den Prüfstand. Wie das theoretisch geht, ist eigentlich klar. Worauf in der praktischen Umsetzung des Deprescribings zu achten ist, erläutert ein Hausarzt.
Mit Blick auf ihren Intraokulardruck tun Patienten und Patientinnen mit Glaukom womöglich gut daran, zum Schlafen eine flache Position einzunehmen. Das könnte Einengungen der Jugularvenen entgegenwirken.
Ergebnisse der Diabetes Endothelial Keratoplasty Study (DEKS) deuten darauf hin, dass ein Diabetes mellitus auf Spenderseite den Erfolg einer Hornhauttransplantation nicht schmälert.
Sind GLP-1-Agonisten wirklich mit einem geringeren Uveitisrisiko assoziiert, wie es eine retrospektive Kohortenstudie nahelegt? Warum man sich darauf nicht verlassen sollte, erläutern zwei Kommentatoren in „JAMA Ophthalmology“.
Seit der EU-Zulassung des ersten Biosimilars im Jahr 2006 wurden diese den jeweiligen Referenzprodukten klinisch äquivalenten Biopharmazeutika in immer mehr Indikationen zugelassen und zunehmend häufiger eingesetzt, seit mehreren Jahren auch in der Ophthalmologie.
Sonderbericht
|
Mit freundlicher Unterstützung von:
Advanz Pharma GmbH, München
Patienten mit Glaukom, die mit topischen nichtselektiven Betablockern behandelt werden, müssen kein höheres Risiko für Morbus Parkinson befürchten. Eine Studie hat keine Hinweise auf einen Zusammenhang ergeben.
Kein signifikanter klinischer Nutzen – so lautet das Fazit einer Metaanalyse von sechs Studien zur Photobiomodulationstherapie der altersbedingten Makuladegeneration. Das heißt aber nicht, das Verfahren würde nichts bewirken.