Der Organspende-Skandal weitet sich immer mehr aus. Gesundheitsminister Bahr denkt mittlerweile über Gesetzesänderungen nach. Bayerns Wissenschaftsminister Heubisch warnt vor Aktionismus.
Die Skandal um manipulierte Wartelisten für Transplantationen könnte einen enormen Schaden für die Organspende bedeuten. Es könnte sogar vielen Menschen das Leben kosten, meint der Patientenbeauftragte der Bundesregierung.
Der Organspende-Skandal zieht immer größere Kreise. Jetzt stehen die Richtlinien der BÄK in der Kritik. Staatsrechtler schlagen Alarm - und sind erschüttert über die Selbstverwaltung. Sie fordern eine staatliche Verteilung der Organe.
Die Lebendspende von Nieren ist eine Erfolgsgeschichte - und rettet jedes Jahr unzählige Leben. Zwei Entwicklungen könnten ihr Potential noch einmal deutlich verändern.
Erst war es nur Göttingen, dann Regensburg - der Organspende-Skandal zieht immer weitere Kreise. Pikant: Vieles davon ist seit sieben Jahren bekannt - und hat mit Jordanien zu tun.
Der Organspende-Skandal von Göttingen und Regensburg erschüttert auch die Nephrologen. Im Interview mit der 'Ärzte Zeitung' fordert ihr Präsident, Professor Reinhard Brunkhorst, neue Kontrollen und 'schmerzhafte Sanktionen'.
Manipulationssichere Transplantationsmedizin. Das ist das Ziel der ärztlichen Selbstverwaltung. Mehraugenprinzip und interdisziplinäre Konferenzen sollen es richten - und auch die Androhung von Strafe.