Dass das Organspenderegister nun erst 2024 an den Start gehen soll, hält Patientenschützer Brysch für nicht hinnehmbar. Aktuell kämen allein die niedergelassenen Ärzte ihrem Beratungsauftrag nach.
Leichter Aufwärtstrend: 39 Prozent der Barmer-Versicherten wären aktuell zur Organspende bereit. Im Jahr zuvor waren es noch 34 Prozent, so das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Krankenkasse.
Brandenburg verzeichnet einen leichten Anstieg bei der Zahl der Organspender. Im bundesweiten Ranking rangiert das Land aber weiter auf einem hinteren Platz.
Die geltende Entscheidungslösung bei der Organspende sei gescheitert, konstatiert Berlins Ärztekammer-Präsident Bobbert. Auch Gesundheitspolitiker melden sich anlässlich des „Tags der Organspende“ am 3. Juni zu Wort.
Die Zahl der Bundesbürger, die einen Organspendeausweis bei sich tragen, ist nach Angaben der Techniker Krankenkasse zuletzt gestiegen. Einen Wermutstropfen gibt es allerdings.
Angesichts stagnierender Organspendezahlen in Deutschland bringt nun auch NRW-Gesundheitsminister Laumann eine neue Debatte über die Widerspruchslösung ins Spiel.
Unterstützung für Gesundheitsminister Lauterbach: In einem offenen Brief an den Bundestag setzen sich rund 60 Hamburger Abgeordnete für die Widerspruchslösung bei der Organspende ein.