Der Expertenrat „Gesundheit und Resilienz“ drängt auf einen „Perspektivwechsel“: Statt sich auf Krankheiten zu fokussieren, müsse die Prävention vorankommen. Einen wichtigen Hebel haben die Wissenschaftler ausgemacht.
Alle Säuglinge können nun in ihrer ersten Saison durch Antikörper vor einer RSV-Infektion geschützt werden. Neben dieser passiven Immunisierung ist auch die maternale Impfung möglich. Ein Überblick zu Empfehlungen und Abrechnung.
Welche RSV-Impfstoffe sind in der aktuellen Erkältungssaison verfügbar, welche werden empfohlen und wie wird die Impfung abgerechnet? Wir haben Fragen und Antworten zum RSV-Schutz Erwachsener für Sie zusammengetragen.
Das Verfassungsgericht bestätigt die gängige Praxis: Der Vorsitz eines Bundestagsausschusses darf durch Mehrheit entschieden werden. Ein Vorsitz-Recht aufgrund der Sitzverteilung im Plenum besteht nicht.
In Großbritannien neigen sich die Zeiten von der Kippe zum Pint vor dem Pub dem Ende zu. Die jüngsten Vorschläge aus der EU-Kommission klingen verdächtig ähnlich. Sie empfiehlt mehr rauchfreie Zonen.
Die Novellierung des Patientenrechtegesetzes, Korrekturen bei der novellierten EU-Medizinprodukteverordnung, ein Berufsrecht für Osteopathen – für die höhere Patientensicherheit gibt es viel zu tun.
Der Verzehr hochverarbeiteter Lebensmittel erhöht insgesamt das Risiko für Typ-2 Diabetes mellitus. Jedoch ist innerhalb dieser Lebensmittelgruppe eine signifikante Heterogenität zu beobachten.
Beim Präventionsforum 2024 fordern Vertreter der Sozialversicherungen mehr politische Anstrengungen, um die Verhältnisprävention zu stärken. Kritik wird an einem Gesetzesplan des Gesundheitsministers laut.
Die Vergütung für die RSV-Prophylaxe steht. Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat am Montag mit sofortiger Wirkung beschlossen, dass dafür nach aktuellem Punktwert 8,95 Euro gezahlt werden.
Das geplante Public-Health-Institut soll nach Ansicht des Gesundheitsausschusses des Bundesrats „Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit“ heißen. Der aktuell vorgesehene Name werde dem Aufgabenspektrum nicht gerecht.
Alzheimer und Schlaf hängen eng zusammen. Melatonin kann den gestörten zirkadianen Rhythmus bei Alzheimer verbessern, sowie den Schlaf und die kognitive Leistung. Zudem gibt es Hinweise, dass das Schlafhormon bei der Alzheimerprävention hilft.
Von einer Instillation mit Mitomycin C profitieren Personen mit nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen und intermediärem Risiko für Rezidiv und Progress in ähnlichem Maße wie von BCG. Dabei scheinen höhere Dosen wirksamer zu sein.
Wer in Situationen mit unklarem medizinischem Handlungsbedarf aktives Handeln bevorzugt, macht sich mehr Sorgen über Krebs und überschätzt dessen Häufigkeit. Darauf deuten Ergebnisse einer Befragungsstudie aus den USA hin.
Die Hoffnung, mit Acetylsalicylsäure (ASS) einer AMD vorzubeugen, hat sich mit der Sekundäranalyse einer großen internationalen Studie zerschlagen – zumindest mittelfristig.
Trotz des weit verbreiteten Konsums ist wenig über die Auswirkungen von Cannabis auf das Herz-Kreislauf-System bekannt. Wie in einer aktuellen Studie berichtet wird, kann die Droge ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Ereignisse sein.
Patienten mit überlebtem kardiogenen Schock scheinen mit Blick auf die 1-Jahres-Mortalität davon zu profitieren, wenn möglichst noch in der Klinik eine Herzinsuffizienztherapie begonnen wird.
Körperliche Aktivität schützt ältere Menschen davor, eine Herzinsuffizienz zu entwickeln. Langes Sitzen hat indessen den gegenteiligen Effekt, wie eine Studie mit Frauen im Alter zwischen 63 und 99 Jahren zeigt.
Ein neuer Antikörper baut Beta-Amyloid besonders rasch ab, fast ohne Hirnödeme. Gamma-Sekretase-Modulatoren lassen erst gar kein Beta-Amyloid entstehen, und ein Small Molecule verhindert die Bildung von Tau-Filamenten. Ein Überblick in die Pipelines der Alzheimerforschung.