Dass Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko erhöht, dürfte vielen bekannt sein. Nun gibt es neue Erkenntnisse, wie sich ein lebenslanges Trinken auswirkt. Ein US-Team hat das analysiert – und auch eine etwas überraschende Erkenntnis gewonnen.
Reicht es, Frauen nur zwei- bis dreimal im Leben auf humane Papillomviren zu testen? Eine norwegische Studie kommt zu dem Schluss: Ja – sofern die Frauen zwischen 12 und 24 Jahren gegen HPV geimpft wurden.
Die psychische Gesundheit könnte für kardiovaskuläre Ereignisse eine entscheidende Rolle spielen. In einem systematischen Review fanden sich Zusammenhänge zwischen unter anderem Depressionen und einem ACS.
Die Leitlinie „Livedovaskulopathie“, eine seltene Hauterkrankung, wurde kürzlich aktualisiert. Die Leitlinienkoordinatorin Dr. Marie-Luise Schiffmann erklärt im Gespräch mit der Ärzte Zeitung, worauf es bei der Diagnose ankommt.
Ärzte und Ärztinnen erachten einen von sechs Patienten als „schwierig“. Diesen Status erlangen die Betroffenen wohl vor allem durch Merkmale wie Persönlichkeitsstörungen und psychische Erkrankungen.
Frauenherzen schlagen anders als Männerherzen – und sie werden im Krankheitsfall schlechter versorgt. Große Chancen liegen in der Prävention. Fünf Risikofaktoren sind dabei besonders relevant.
Möglicherweise gibt es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Protonenpumpeninhibitoren und einer schlechteren Prognose bei Hirntumoren. Sollte man den Betroffenen daher dazu raten, lieber auf andere Wirkstoffe zurückzugreifen?
Menschen mit chronischen neuropathischen Schmerzen profitieren offenbar nicht von einem Cannabiskonsum. Ein aktualisiertes Cochrane-Review fand dafür keine eindeutigen wissenschaftlichen Belege.
Einige Aktivitäten könnten zumindest vorübergehend Schmerzen im unteren Rücken verschlimmern. Langfristige Funktionseinschränkungen müssen die Betroffenen aber wohl nicht befürchten.
Ein systematisches Review bringt neue Erkenntnisse, ob Kortikosteroide bei schwerer Lungenentzündung und Lungenversagen nutzen. Die kurzfristige Mortalität können sie wahrscheinlich verringern – und nicht nur das.
Bewegung scheint laut einem Review bei Depressionen besser zu wirken als eine Kontrollintervention. Sie muss sich auch gegenüber Antidepressiva und Psychotherapie nicht verstecken. Doch wie viel und welche Form der Bewegung ist nötig?
Ein altersangepasster D-Dimer-Test eignet sich offenbar, um eine tiefe Beinvenenthrombose sicher auszuschließen. Er erhöht die diagnostische Genauigkeit und verringert unnötige Bildgebungen.
Erst eine CT, dann eine thyreotoxische Krise. So erging es einer 50-jährigen Frau mit Morbus Basedow. Die thyreotoxische Krise ist lebensbedrohlich und erfordert sofortiges Handeln.
Die Versorgungsrealität mit kritischen Nährstoffen entspricht einer neuen Studie zufolge bei vielen Schwangeren nicht den Empfehlungen. Ein Großteil supplementiert weder Folsäure noch Jod ausreichend.
Mehr Aufmerksamkeit und eine interdisziplinäre Versorgung: Das fordert die Deutsche Diabetes Gesellschaft für Betroffene mit Diabetes und Lipödem. Es braucht außerdem weitere Forschung.
Eine Gewichtsabnahme kann bei Menschen mit Adipositas offenbar auch ihre Gehirngesundheit positiv beeinflussen und das Organ quasi verjüngen. Das verbessert laut einer Studie die kognitiven Funktionen.
Zu erhöhter Wachsamkeit nach RSV-Infektionen mahnt ein dänisches Forscherteam. RSV sei nicht nur ein Atemwegserreger, sondern bei Erwachsenen auch ein erheblicher Risikofaktor für weitere Erkrankungen.
Lyse bei Schlaganfall, ja oder nein? Nicht immer ist das eine eindeutige Entscheidung. Eine Kollegin stellte einige Grenzfälle vor und erklärt ihr Vorgehen bei der Lyseentscheidung.
Bei Brustkrebspatientinnen kann man der SUPREMO-Studie zufolge unter bestimmten Bedingungen auf eine Bestrahlung der Thoraxwand nach Mastektomie verzichten. Auch die AGO Mamma hat die Empfehlung bereits aufgenommen.