Sogar acht Jahre nach der Einnahme von Antibiotika finden sich noch Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms. Ein Grund mehr, die Antibiotikagabe so gut wie möglich zu reduzieren.
Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung nehmen wohl seltener am Darmkrebs-Screening per Stuhltest teil. Und selbst wenn sie teilnehmen, sehen sie sich mit mehr Herausforderungen konfrontiert.
Werden Krebspatienten bestrahlt, zieht das besonders den Darm in Mitleidenschaft. Eine Onkologin berichtet, was man tun kann, um das empfindliche Organ zu schützen.
Die Effektivität von Checkpoint-Inhibitoren wird unter anderem durch das Mikrobiom und Komedikationen beeinflusst. Welche Medikamente sollten also bei der Krebsbehandlung nicht zusammen mit der Immuntherapie gegeben werden?
Lässt sich eine Neigung zu Multimorbidität schon im Blut ablesen? Laut einer schwedischen Langzeitstudie sind zumindest diese fünf Biomarker damit assoziiert.
Ein neuer GLP-1-RA könnte Semaglutid den Rang ablaufen. Orforglipron konnte in einer Phase-III-Studie den HbA1c-Wert besser senken. Unter anderem gastrointestinale Nebenwirkungen verringern aber die Euphorie.
Wer in jungen Jahren gegen HPV geimpft wurde, hat einer schwedischen Studie zufolge wohl über Jahre hinweg einen guten Schutz. Die Daten geben auch Auskunft über die Inzidenz von Zervixkarzinomen in den verschiedenen Altersgruppen.
Die S1-Leitlinie Tinea capitis hat kürzlich ein Update erfahren. Was für die Praxis wichtig ist, erläutert Leitlinienkoordinator Peter Mayser im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Dass die Ernährung die Entstehung und den Verlauf von Tumorerkrankungen beeinflussen kann, ist bekannt. Doch wie sieht es mit Nahrungsergänzungsmitteln aus?
Bei Menschen mit psychischen Erkrankungen wird ein Diabetes schlechter überwacht. Offenbar erhalten die Betroffenen auch seltener dieselben Therapien. Welche Faktoren liegen diesem Versorgungsmangel zugrunde?
Durch ein Time-Restricted-Feeding lässt sich möglicherweise die Krankheitsaktivität von Morbus Crohn bei Menschen mit Übergewicht oder Adipositas verringern. Wie lässt sich das erklären?
In der nicht-interventionellen Real-World-Studie HANNA wurde Nivolumab bei Patienten mit rezidiviertem oder metastasiertem Plattenepithelkarzinom der Kopf-Hals-Region geprüft. Die finalen Daten wurden auf dem Deutschen Krebskongress besprochen.
Die ctDNA kann in manchen Fällen beim kolorektalen Karzinom individuelle Tumorboard-Entscheidungen unterstützen. Bisher fehlt es allerdings an konsistenten Handlungsempfehlungen, Standardisierung und Validierung.
Das Update der S2e-Leitlinie „Diabetes und Straßenverkehr“ hebt hervor, dass moderne Diabetestechnik und Medikamente die Sicherheit von Menschen mit Diabetes im Straßenverkehr deutlich erhöhen. Ein Überblick über die aktuellen Empfehlungen.
Menschen mit Diabetes erfahren Stigmatisierung in Bezug auf Berufsausübung und Straßenverkehr. Das soll sich ändern, erzählt Dr. Wolfgang Wagener, Vorsitzender des Ausschusses Soziales der DDG im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Erhalten Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes SGLT2-Inhibitoren, so geht das gegenüber GLP-1-Rezeptoragonisten wohl mit einem verringerten Risiko für Nierenerkrankungen einher.
Ein neues Cochrane-Review legt nahe, dass intermittierendes Fasten bei übergewichtigen Menschen nicht besser geeignet ist als andere Diätansätze, um Gewicht zu verlieren.
Schätzungsweise einer von zehn infektionsbedingten Todesfällen kann auf eine Adipositas zurückgeführt werden. Besonders gefährdet sind dabei offenbar Menschen mit der höchsten Adipositasklasse.
Dass Alkoholkonsum das Darmkrebsrisiko erhöht, dürfte vielen bekannt sein. Nun hat ein US-Team untersucht, wie sich ein lebenslanges Trinken auswirkt – und dabei auch eine etwas überraschende Erkenntnis gewonnen.
Reicht es, Frauen nur zwei- bis dreimal im Leben auf humane Papillomviren zu testen? Eine norwegische Studie kommt zu dem Schluss: Ja – sofern die Frauen zwischen 12 und 24 Jahren gegen HPV geimpft wurden.