Eine 38-jährige Wissenschaftlerin aus der Mongolei hat Fieber, Nachtschweiß, Abgeschlagenheit und Rückenschmerzen: Die Bildgebung deutet auf ein Chondrosarkom hin. Aber stimmt diese Diagnose?
In der Hämatologie zählen invasive Pilzinfektionen zu den schwerwiegenden Komplikationen. Ein Kollege erläutert, warum die Diagnostik mehrere Verfahren braucht und wie man bei der Therapie vorgeht.
Tabletten, Spritzen, langwirksame Medikamente: Für die HIV-Präexpositionsprophylaxe stehen mittlerweile einige Optionen zur Verfügung. Ein Kollege gibt einen Überblick über die verschiedenen Anwendungen und die Pipeline.
Eine HIV-Infektion schwächt das Immunsystem, weshalb Betroffene unbedingt einen Impfschutz benötigen. Was man dabei beachten sollte und was speziell für die Hepatitis-B-Impfung und -Testung gilt.
Eine spezifische Impfung oder Therapie gegen das Bundibugyo-Ebolavirus gibt es derzeit nicht. Mehrere Impfstoffkandidaten und therapeutische Ansätze befinden sich jedoch bereits in der Entwicklung.
Die Therapie von kolorektalen T1-Tumoren erlebt zurzeit grundlegende Veränderungen: Es zählt nicht nur, wie tief die Läsion ist. Ein bestimmtes Vorgehen rückt je nach Risikofaktoren mehr in den Fokus.
Im Alter steigt das Risiko für Multimorbidität, Sarkopenie und Gebrechlichkeit. Welche Ernährung kann dazu beitragen, gesund zu altern? Antworten gibt eine Ernährungswissenschaflerin und Gerontologin.
Die antiretrovirale Therapie reduziert das Risiko einer HIV-Transmission von Schwangeren oder Stillenden auf ihre Kinder deutlich. Daher haben diverse Leitlinien die Empfehlung gegen das Stillen aufgehoben. Es bleiben aber offene Fragen.
Bei einer akuten Lungenembolie sind diese Fragen wichtig: Womit wird antikoaguliert? Sollte der Betroffene ambulant oder stationär versorgt werden? Wann muss man reperfundieren? Antworten gibt ein Kollege.
Die Zahl klinisch relevanter xenobiotisch bedingter Leberschädigungen hat in den USA deutlich zugenommen. Dabei ist Paracetamol offenbar ein zunehmend bedeutender und anhaltender Auslöser. Auch in Deutschland sind Medikamente für Leberschäden verantwortlich.
Bisher waren langwirksame antiretrovirale Therapien nur bei einer ausreichenden Suppression von HIV indiziert. Dieses Paradigma könnte sich ändern – US-amerikanische Leitlinien gaben den Startschuss.
Eine Frau leidet unter Fieberschüben, deren Ursache lange unbekannt bleibt. Wenn Sie den Fall lösen können, gehören Sie zu den Wenigen, die schon mal von der Ursache gehört haben.
Ein Diabetes schlägt auf Nerven, Nieren, Gefäße und Augen. Dass er auch Herzrhythmusstörungen und Vorhofflimmern begünstigen kann, ist weniger bekannt. Wie Sie Ihre Patientinnen und Patienten bestmöglich versorgen.
Die S3-Leitlinie „Prävention, Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Lungenkarzinoms“ wurde aktualisiert. Professor Wolfgang Schütte erläutert, was für Hausärztinnen und Hausärzte wichtig ist.
Eine Netzwerk-Metaanalyse liefert vergleichende Evidenz zu Abnehm-Medikamenten. Die Daten könnten beim Beratungsgespräch mit Adipositas-Betroffenen helfen, die für sie richtige Substanz zu finden.
Eine neue Kombinationstherapie aus Islatravir und Lenacapavir erreichte in zwei Phase-III-Studien eine virologische Suppression, die der von Standardtherapien ebenbürtig war.
Beim Darmkrebs-Screening ist ein fäkaler immunchemischer Test einer Studie zufolge der Koloskopie nicht unterlegen. Doch ausgedient hat die Darmspiegelung deshalb noch lange nicht.
In der S2k-Leitlinie zur COPD werden Kortikosteroide in einigen Situationen empfohlen. Zwei Referierende diskutierten auf dem DGIM-Kongress die Vor- und Nachteile und gaben Tipps für die Praxis.
Primäre und sekundäre Immundefekte zu entdecken kann in der Praxis herausfordernd sein. Bestimmte Symptome und Kriterien geben aber Hinweise. Worauf es dabei ankommt.
Bei einem Immundefekt ist das Immunsystem geschwächt oder in seiner Funktionsweise gestört. Wie unterscheiden sich die primäre und die sekundäre Form – und welche Differenzialdiagnosen gibt es?
Die humane Lunge verfügt über eine große Plastizität mit dem Potenzial der Regeneration. Erste Versuche, die endogene Regeneration zu adressieren, sind mit Lithium bereits geglückt.
Forschende bestätigen erneut, dass mRNA-Impfstoffe wirksam vor COVID-19 schützen und außerdem sicher sind. Die Technologie wird auch bereits bei anderen Erkrankungen wie Krebs geprüft.