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Bahr: Zuerst großes Examen, dann Praktisches Jahr

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Gesundheitsminister Daniel Bahr will den angehenden Ärzten mehr Freude am Beruf vermitteln.

Gesundheitsminister Daniel Bahr will den angehenden Ärzten mehr Freude am Beruf vermitteln.

© Elke Hinkelbein

BERLIN (af). Medizinstudierende werden es vielleicht bald leichter haben. Der theoretische und der praktische Teil der Ausbildung sollen prüfungstechnisch voneinander getrennt werden.

Mit diesem gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" geäußerten Vorschlag will Gesundheitsminister Daniel Bahr angehenden Ärzten mehr Freude am Beruf vermitteln.

Demnach sollen die Studierenden das Praktische Jahr erst nach der schriftlichen Abschlussprüfung antreten müssen.

Frühestens Anfang 2012 möglich

Ein konkretes Datum für die Änderung der Approbationsverordnung könne noch nicht genannt werden, frühestens möglich sei Anfang 2012, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums der "Ärzte Zeitung".

Zuvor müsse eine Neuregelung die Gremien des Bundesrats durchlaufen und von der Länderkammer genehmigt werden. Für bereits Studierende seien Übergangsregelungen geplant.

Lesen Sie auch: Bahr im Interview mit der "Ärzte Zeitung": "Wir tun sehr viel für Hausärzte"

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