Berufspolitik

"Die CSU hat Wort gehalten"

Veröffentlicht: 20.10.2008, 05:00 Uhr

MÜNCHEN (sto). Der Chef des Bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV), Dr. Wolfgang Hoppenthaller, hat die Verabschiedung der neuen Regeln für Hausarztverträge durch den Bundestag begrüßt. "Die CSU und die Bayerische Staatsregierung haben Wort gehalten", sagte Hoppenthaller.

Es habe sich gezeigt, was die Hausärzteschaft erreichen kann, wenn sie geschlossen auftritt. Die Kassen seien nun verpflichtet, mit dem BHÄV einen solchen Vertrag außerhalb der KV zu schließen. Mit Blick auf die Ausschreibung der AOK Bayern sagte Hoppenthaller, die Kasse versuche offenbar die Gesetzesänderung zu unterlaufen, indem sie noch nach altem Recht einen Vertrag ausgeschrieben habe.

Bayerns KV-Chef Dr. Axel Munte kritisierte, mit dem neuen Paragrafen 73b werde der Gesetzgeber "die Vertreibung der Hausärzte aus dem KV-System" erreichen.

Mehr zum Thema

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Keine Lust aufs Essen? Übelkeit und Geschmacksverlust deuten bei Kindern eher auf COVID-19 als Atemwegssymptome.

Corona-Splitter

Die COVID-19-Symptome bei Kindern

Die Apothekenreform ist in trockenen Tüchern, die ABDA lobt sie als Beitrag zu einer „zukunftsfähigen Arzneimittelversorgung“.

Gesetzgebung

Bundesrat winkt Apothekenreform durch

Gesundheitsminister Spahn während der Debatte zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung und Pflege im Bundestag. Die Reaktionen sind zwiespältig.

„Beitragstöpfe geplündert“

Kritik an Spahns Versorgungsgesetz hält an