Gesundheitspolitik international

EU will den Kampf gegen den Krebs verstärken

BRÜSSEL (taf). Die Europäische Union will die Zahl der Neuerkrankungen bei Krebs bis zum Jahr 2020 um 15 Prozent senken. Das kündigte Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Brüssel an.

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"Die Europäische Partnerschaft zur Krebsbekämpfung wird es uns ermöglichen zusammenzuarbeiten, um die europäischen Ressourcen, Erfahrungen und Mittel besser einzusetzen," sagte Barroso bei der Auftaktveranstaltung einer Konferenz mit über 300 Krebsorganisationen und Gesundheitsexperten.

Jährlich wird bei drei Millionen EU-Bürgern eine Krebserkrankung diagnostiziert. Krebs ist nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen die zweithäufigste Todesursache bei Männern und Frauen. Die Kernbereiche der Partnerschaft zwischen Kliniken, Wissenschaft und Gesundheitsberufen soll sich auf die Aufklärung über Krebs, die Früherkennung, die Gesundheitsförderung sowie den Know-how-Transfer aus der Krebsforschung konzentrieren. Hierbei sollen vor allem Erfahrungen bei der Krebsprävention und -therapie zwischen Wissenschaftlern, Patientenverbänden, Gesundheitsbehörden und nichtstaatlichen Organisationen ausgetauscht werden.

Im Dezember 2008 hat die EU-Kommission einen Bericht über Empfehlungen des Gesundheitsministerrates zur Früherkennung beschlossen. EU-Forschungskommissar Janez Potocnik sagte, dass die Krebsforschung zu den Prioritäten im 7. EU-Forschungsprogramm gehört. Bei dieser EU-weiten Partnerschaft gehe es auch darum, den Mut aufzubringen, offen über Krebs zu sprechen und Erfahrungen miteinander zu teilen, betonte Gesundheitskommissarin Androulla Vassiliou. Krebs solle enttabuisiert werden.

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