Berufspolitik

Hoppe: Beauftragte für Organspende in jedes Krankenhaus

BERLIN (sun). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Vorschläge von CDU und SPD zur Steigerung der Organspendebereitschaft als "nicht ausreichend" kritisiert.

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SPD und CDU hatten vorgeschlagen, dass künftig Führerscheine und Personalausweise künftig über die Organspendebereitschaft der Bürger Auskunft geben sollen. Das könne "das Problem des Mangels an Spenderorganen verringern, aber nicht lösen", sagte BÄK-Chef Jörg-Dietrich Hoppe der "Passauer Neuen Presse" am Montag.

Hoppe empfahl, einen Organspende-Beauftragten in jedem Krankenhaus einzusetzen. Dieser solle bei Angehörigen Verstorbener für Organspenden werben.

Zunächst müsse aber das bestehende Misstrauen überwunden werden, um eine höhere Bereitschaft für Organspenden der Bevölkerung zu schaffen.

 "Leider ist die Angst weit verbreitet, dass im Fall der Fälle eher an die Entnahme der Organe gedacht wird als daran, alles zur Genesung zu tun", so Hoppe. Dabei stehe für Ärzte die Gesundheit des Patienten absolut im Vordergrund.

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