Hoppe: Beauftragte für Organspende in jedes Krankenhaus

BERLIN (sun). Die Bundesärztekammer (BÄK) hat die Vorschläge von CDU und SPD zur Steigerung der Organspendebereitschaft als "nicht ausreichend" kritisiert.

Veröffentlicht:

SPD und CDU hatten vorgeschlagen, dass künftig Führerscheine und Personalausweise künftig über die Organspendebereitschaft der Bürger Auskunft geben sollen. Das könne "das Problem des Mangels an Spenderorganen verringern, aber nicht lösen", sagte BÄK-Chef Jörg-Dietrich Hoppe der "Passauer Neuen Presse" am Montag.

Hoppe empfahl, einen Organspende-Beauftragten in jedem Krankenhaus einzusetzen. Dieser solle bei Angehörigen Verstorbener für Organspenden werben.

Zunächst müsse aber das bestehende Misstrauen überwunden werden, um eine höhere Bereitschaft für Organspenden der Bevölkerung zu schaffen.

 "Leider ist die Angst weit verbreitet, dass im Fall der Fälle eher an die Entnahme der Organe gedacht wird als daran, alles zur Genesung zu tun", so Hoppe. Dabei stehe für Ärzte die Gesundheit des Patienten absolut im Vordergrund.

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Wie Kolleginnen und Kollegen in die Zukunft blicken

Work-Life-Balance? „Ich arbeite gerne – und auch gerne viel“

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitartikel

Homöopathie: Eine bloße Scheindebatte

Lesetipps
Eine neue Leitlinie, die Ende diesen Jahres veröffentlicht werden soll, soll Ärzten und Ärztinnen in der hausärztlichen Versorgung helfen, Patienten und Patientinnen zur Vitamin-D-Substitution adäquat zu beraten.

© irissca / stock.adobe.com

32. Jahreskongress der SGAM

Empfehlungen zur Vitamin-D-Substitution: Neue Leitlinie angekündigt

So klein sieht das Kügelchen beziehungsweise der Globulus hier auf dem Bild gar nicht aus. Ob und wie viel Wirkstoff enthalten ist und welche Wirkung dennoch davon ausgeht, das ist besonders bei Hochpotenzen strittig. Der innerärztliche Streit um die Homöopathie hat auf jeden Fall eine gewisse Größe. Es geht in der Tat um wissenschaftstheoretische Grundlagen.

© Springer Medizin Verlag

Alternative Therapierichtungen

Homöopathie: Worüber gestritten wird – und was die Fakten zeigen