KV Nordrhein wirbt für Hausarztvertrag der AOK

KÖLN (iss). In Nordrhein wollen der Hausärzteverband und die KV (KVNo) Hausärzte motivieren, sich an Hausarztverträgen zu beteiligen - sofern die Krankenkassen noch als Partner zur Verfügung stehen.

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Gerade die Vereinbarungen mit den Primärkassen seien für die Ärzte attraktiv, werben der KVNo-Vorsitzende Dr. Leonhard Hansen und der Vorsitzende des Hausärzteverbands Nordrhein Dr. Dirk Mecking in einem Schreiben an die Hausärzte in der KVNo. In Nordrhein haben bis auf die GEK die Ersatzkassen die Hausarztverträge zum Jahresende gekündigt. Bei den Primärkassen laufen zurzeit zwei Vereinbarungen parallel: Der "alte" Hausarztvertrag, der auf die Versorgung von älteren und chronisch kranken Patienten fokussierte, läuft zum 31. Dezember aus.

Seit Anfang 2008 gibt es einen neuen Hausarztvertrag mit der AOK Rheinland/Hamburg, der IKK Nordrhein und der Landwirtschaftlichen Krankenkasse, der allen Versicherten offensteht. Die BKKen haben einen eigenen Vertrag abgeschlossen.

Die Teilnahme am neuen Vertrag mit den Primärkassen biete den Kollegen viele Vorteile, so Hansen und Mecking. Sie verweisen auf die extrabudgetäre Vergütung. Nach den Berechnungen kann das Extrahonorar im "neuen" Hausarztvertrag der Primärkassen bei einer durchschnittlichen Fallzahl 2500 Euro im Quartal betragen. Hinzu kämen erweiterte Leistungen, etwa die Krankenhausüberleitung oder Hausbesuche. Bislang nehmen in Nordrhein mehr als 3700 Hausärzte an einem der Verträge teil. Hansen und Mecking hoffen, dass es in den Verträgen mit den Primärkassen und der GEK "mit demselben Elan" weitergeht. "Für die Versicherten der Ersatzkassen setzen wir uns für Anschlussverträge im Sinne einer versorgungsorientierten Umsetzung des Paragrafen 73b ein."

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