Kammer Hessen gegen aktive Sterbehilfe

FRANKFURT/MAIN (fuh). Das neue Präsidium der Landesärztekammer Hessen hat sich in scharfer Form gegen jede Form von aktiver Sterbehilfe ausgesprochen.

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"Im Gegensatz zu einer utilitaristischen, also rein nutzenorientierten Einstellung in der Medizin, treten wir Ärzte für die Würde des Menschen am Anfang und am Ende des Lebens ein", sagte Kammer-Vizepräsident Martin Leimbeck aus Braunfels bei der Vorstellung des Konzepts der LÄK Hessen für die neue Wahlperiode.

Ziel müsse es grundsätzlich sein, Menschen auch in ihrer letzten Lebensphase mit den Möglichkeiten der Palliativmedizin ein würdevolles und zugleich lebenswertes Dasein zu bieten.

Mit Blick auf immer wieder neue Berichte über eine angeblich notwendige aktive Sterbehilfe in Deutschland warnte Leimbeck vor einem schleichenden Prozess ohne öffentliche gesellschaftliche Diskussion.

Die Kammer Hessen fördert die Palliativmedizin mit Fortbildungsangeboten und Tagungen. Aktiv unterstützt sie auch die Arbeit von palliativmediznischen Netzwerken.

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