Berufspolitik

Kliniken im Norden warnen weiter vor Minus

Veröffentlicht: 21.10.2008, 14:56 Uhr

SELLIN (di). Die Klinikdirektoren in Mecklenburg-Vorpommern fordern Nachbesserungen am Krankenhausfinanzierungsgesetz. Die vorgesehene Entlastung reicht nach ihrer Ansicht nicht aus, die Krankenhäuser im Nordosten aus ihrer schwierigen finanziellen Situation zu befreien.

"Das sogenannte Hilfsprogramm des Kabinetts für die Kliniken ist ein Tropfen auf den heißen Stein", sagte Ingrid Sacher. Die Vorsitzende der Landesgruppe im Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands (VKD) gab zu bedenken, dass von der vorgesehenen Unterstützung nur rund 30 Millionen Euro im Nordosten ankommen werden.

Damit können die Kliniken nach ihren Angaben nicht einmal die Hälfte der Personalkostensteigerungen decken. Neben der Tariferhöhung, die in Mecklenburg-Vorpommern mit 84 Millionen Euro zu Buche schlägt, drücken die Krankenhäuser weitere Kostensteigerungen in Höhe von 60 Millionen Euro, etwa wegen höherer Energiepreise.

Mehr zum Thema

Tagesaktuelle RKI-Zahlen

Das Corona-Infektionsgeschehen in den Kreisen

„ÄrzteTag“-Podcast

KIM könnte die Digitalisierung in der Arztpraxis beflügeln

Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Gleich bis 4. März kommenden Jahres ist dieses Hotel geschlossen. So weit reichen die jetzt geplanten Maßnahmen zur Verlängerung des Lockdowns im Moment allerdings noch nicht.

Lockdown – Weihnachten – Lockdown

Bund und Länder planen Corona-Verbote bis 2021

Arbeit in einer Stroke Unit: Während des Lockdowns im Frühjahr kamen weniger Patienten mit einem Apoplex in die Kliniken, aber die Krankheitsverläufe der behandelten Patienten waren schwerer. (Archivbild)

Qualitätsmonitor 2020

Erster Corona-Lockdown führte zu mehr toten Apoplex-Patienten