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Medizinstudium

Mecklenburg-Vorpommern: Landarztquote auch für Zahnärzte und Apotheker

Eine Landarztquote soll es in Mecklenburg-Vorpommern nicht nur für Mediziner, sondern bald auch für Apotheker und Zahnärzte geben.

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Schwerin. An den Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern werden mehr Studienplätze nicht nur für angehende Ärzte, sondern künftig auch für Zahnärzte und Apotheker reserviert, die nach ihrem Studium im Nordosten arbeiten wollen.

Die Fraktionsabgeordneten von Linke und SPD stimmten am Donnerstag in der Sitzung des Landtags für ein entsprechendes Gesetz. Die FDP stimmte dagegen. Grüne, CDU und AfD enthielten sich.

Jeweils zehn Prozent aller Studienplätze in den Bereichen Humanmedizin, Zahnmedizin und Pharmazie sollen künftig nach diesem Prinzip vergeben werden. Wer seine Zusage nicht einhält, nach dem Studium mindestens zehn Jahre als Arzt, Apotheker oder Zahnarzt in Mecklenburg-Vorpommern zu praktizieren, dem droht eine Vertragsstrafe von bis zu 250.000 Euro.

Nachfrage nach Studienplätzen verhalten

Eine Landarztquote gibt es bereits seit 2020, bisher beträgt sie 7,8 Prozent aller Studienplätze. Für die anderen beiden Fächer ist die Quote neu.

Die Universitätsmedizin Rostock und der Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern hatten bei einer Anhörung im Landtag ihre Zweifel daran geäußert, dass die Vorabquote wirklich langfristig das Problem löse.

Die KV hatte von einem Rückgang bei den Bewerberzahlen für die Plätze der Landarztquote berichtet. 2025 habe man nur mit Mühe die entsprechenden Studienplätze vergeben können. (dpa)

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