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Medizinstudium

Landarztquote wird in Mecklenburg-Vorpommern nicht ausgeschöpft

Jeder 13. Studienplatz in Mecklenburg-Vorpommern ist einem Bewerber vorbehalten, der bereit ist, nach dem Studium auf dem Land zu arbeiten. Nicht alle Plätze sind besetzt.

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Schwerin. Die Landarztquote im Medizinstudium in Mecklenburg-Vorpommern soll für Ärztenachwuchs im ländlichen Raum sorgen und dabei auch Bewerbern eine Chance geben, die keinen Einsnuller-Schnitt im Abitur haben. Seit 2021 sind 7,8 Prozent aller Medizin-Studienplätze im Nordosten für Bewerber reserviert, die bereit sind, nach dem Studium in MV im ländlichen Raum zu arbeiten. Allerdings sind in den vergangenen zwei Jahren nicht alle Plätze besetzt worden, wie aus der Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der AfD-Fraktion im Landtag hervorgeht.

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Im Jahr 2021 wurden demnach von 31 verfügbaren Plätzen 29 in Anspruch genommen. Im Jahr 2022 gab es demnach 32 verfügbare Plätze und 28 Immatrikulationen. „Die nicht besetzten Studienplätze gehen in beiden Jahren auf eine Nichtannahme des Studienplatzangebotes zurück“, berichtete das Gesundheitsministerium. Nach der Zusage eines Medizin-Studienplatzes über die Landarztquote müssten sich die jungen Leute an der ihnen zugewiesenen Universität einschreiben.

Nachrücker-Verfahren eingerichtet

Warum das manche nicht tun – darüber rätselt das Ministerium. „Warum sich vereinzelt Studierende dazu entscheiden, sich letztlich nicht zu immatrikulieren, ist nicht bekannt“, erklärte eine Sprecherin. Viele Studierende würden sich auf mehrere Plätze bewerben und sich dann womöglich für ein anderes Angebot entscheiden.

Um die Annahme der Studienplätze aus der Landarztquote zu erhöhen, wurde die entsprechende Verordnung 2022 geändert, wie es hieß. So sei die Zahl der Bewerber, die zum Auswahlgespräch eingeladen werden, vom Zweifachen der verfügbaren Plätze auf das Zweieinhalbfache angehoben worden. Außerdem sei ein Nachrücker-Verfahren eingerichtet worden. (dpa)

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