Landtag in Mecklenburg-Vorpommern will die Suchtprävention früher starten

SCHWERIN (di). Mecklenburg-Vorpommern will den Drogenkonsum von Kindern und Jugendlichen eindämmen. Über Absichtserklärungen kommt ein Beschluss des Schweriner Landtages aber kaum hinaus.

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"Der Landtag betont die besondere Notwendigkeit, die Suchtprävention bei Kindern und Jugendlichen bereits im Kindergarten, in Schule und Beratungsstellen sowie durch den öffentlichen Gesundheitsdienst und die Partner der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen zu verstärken und weiter auszubauen." Solche und ähnlich unverbindliche Erklärungen finden sich im gemeinsamen Antrag der Koalitionsfraktionen SPD und CDU, den der Landtag im Nordosten kürzlich mit den Stimmen der großen Koalition verabschiedet hat.

Welche Mittel dafür bereitgestellt und wer mit der Umsetzung beauftragt werden soll, darauf legen sich die Landespolitiker nicht fest.

Entsprechend unzufrieden ist die frühere Landesgesundheitsministerin Dr. Marianne Linke von der Links-Fraktion. "Wir waren schon mal weiter", sagte sie zu den unkonkreten Beschlüssen. Sie kritisierte, dass die Kindergesundheitskonferenzen, zu denen Kinder -und Jugendärzte und Suchtexperten eingeladen wurden, nicht weiter verfolgt werden.

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