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Marburger Bund

MB warnt vor Kahlschlag bei Kliniken

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BERLIN. Die Hauptversammlung des Marburger Bundes (MB) hat sich klar gegen Äußerungen positioniert, dass ein Viertel aller Krankenhäuser nicht bedarfsgerecht sei und dass ein Viertel aller Behandlungsfälle von Kliniken im ambulanten vertragsärztlichen Bereich zusätzlich behandelt werden könne. Der MB übte in Berlin auch Kritik an der Wettbewerbsorientierung im Gesundheitswesen. Vielmehr sei eine Politik der Optimierung der Versorgung geboten.

Sowohl Rudolf Henke als Vorsitzender als auch sein Stellvertreter Dr. Andreas Botzlar wurden von der Hauptversammlung mit großer Mehrheit für weitere drei Jahre im Amt bestätigt. Sie hatten beide keinen Gegenkandidaten. Dem neu gewählten Bundesvorstand gehören drei Frauen an (vorher eine). Damit ist die Geschlechterquote erfüllt, die der Marburger Bund bei seiner letzten Hauptversammlung im Mai nach heftigen Diskussionen beschlossen hatte. Dem von sieben auf neun Köpfe vergrößerten Bundesvorstand müssen seit dieser Satzungsänderung immer mindestens drei Ärztinnen oder drei Ärzte angehören. (chb/eb)

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