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NRW macht den Weg frei für Modellstudiengänge

Gesundheitsfachberufe sollen in NRW attraktiver machen. Dafür sollen Modellstudiengänge sorgen.

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KÖLN (iss). Nordrhein-Westfalen hat den Grundstein für die akademische Ausbildung in Gesundheitsfachberufen gelegt. Der Landtag hat ein Gesetz verabschiedet, das den Universitäten des Landes ermöglicht, neue Ausbildungsangebote für Pflege- und Gesundheitsfachberufe zu erproben. Bereits im April 2008 hatte Nordrhein-Westfalen eine entsprechende Bundesratsinitiative gestartet, damit die Bundesländer in diesem Bereich den notwendigen Handlungsspielraum erhalten.

Die Landesregierung hält Modellstudiengänge für Hebammen, Logopäden, Ergotherapeuten und Physiotherapeuten für notwendig, um die Berufsfelder für junge Menschen attraktiver zu machen. Gleichzeitig sollen die Angebote auch den neuen qualitativen Anforderungen Rechnung tragen.

Deutschland sei zurzeit noch das einzige europäische Land, in dem nicht-ärztliche Gesundheitsberufe ohne Ausbildung auf Hochschulniveau qualifiziert werden, sagte der Gesundheitsexperte der CDU im nordrhein-westfälischen Landtag Oskar Burkert. "Wir sorgen dafür, dass in Zukunft auch die nicht-ärztlichen Berufe in Nordrhein-Westfalen als Vorreiter für Deutschland in der ersten Liga spielen", so der Landespolitiker.

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