Hessen

Per Mausklick zur Partei seiner Wahl

Zwei digitale Wahlhelfer zeigen Interessierten, welche Partei ihre Position bei der Landtagswahl am besten vertritt.

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WIESBADEN. Die Techniker Krankenkasse hat zur hessischen Landtagswahl am 28. Oktober ein Online-Portal geschaltet, auf dem am Gesundheitswesen Interessierte prüfen können, welche Partei ihre Vorstellungen am besten abbildet. Der "TK WahlCheck" prüft anhand von 15 Fragen die Positionen der fünf aktuell im hessischen Landtag vertretenen Fraktionen zu Themen wie E-Health, Krankenhausfinanzierung und -ausstattung, medizinische Versorgungszentren, Studienplätzen, ärztliche Vergütung, Pflege oder Notfallversorgung.

Durch einen automatischen Abgleich mit deren Antworten können die Nutzer herausfinden, ob und bei welcher Partei es Übereinstimmungen mit der eigenen Meinung gibt. Außerdem gibt es die detaillierten Antworten der Fraktionen zu den Thesen der Techniker.

Die Gesundheitspolitik spielt nach Ansicht der Kasse im Wahlkampf bisher keine große Rolle. "Dabei stehen wir auch im Gesundheitssystem vor großen Herausforderungen. Steigende Ausgaben, die Finanzierung der Krankenhäuser, die zunehmende Digitalisierung, die Versorgung im ländlichen Raum und der demographische Wandel – auf all das muss auch der nächste Landtag Antworten finden", sagt Dr. Barbara Voß, Leiterin der TK-Landesvertretung.

Ein über die Gesundheitspolitik herausgehendes Angebot bietet die Hessische Landeszentrale für politische Bildung (HLZ). Der erstmals zu einer Landtagswahl in diesem Bundesland angebotene "Wahl-O-Mat" ist ein Frage-/Antwort-Tool, das anhand von 38 Thesen zu den wichtigsten Themen der Wahl zeigt, welche zur Hessen-Wahl zugelassenen 23 Parteien der eigenen politischen Position am nächsten steht. Die einzige gesundheitspolitische Frage lautet, ob weitere Krankenhäuser in Hessen privatisiert werden sollen. (bar)

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