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Söder wird in Bayern Minister für Gesundheit

MÜNCHEN (sto). Bis zur letzten Minute hat der neue bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer an der Zusammensetzung seines Kabinetts gefeilt. Gemeinsames Merkmal der CSU-Regierungsmitglieder: Alle sind jünger als 60 Jahre.

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Die Zuständigkeit für die Gesundheitspolitik wandert aus dem Sozialministerium in das neu gestaltete Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherministerium, das künftig vom bisherigen Europaminister Markus Söder geleitet wird.

Mit diesem Zuwachs an Macht und Einfluss wird Söder bereits als der neue "Superminister" der Regierung Seehofer bezeichnet. Der bisherige Gesundheitsminister Otmar Bernhard gehört dem Kabinett nicht mehr an. Neue Sozialministerin wird die bisherige Generalsekretärin Christine Haderthauer, die damit Nachfolgerin von Christa Stewens wird.

Das Kultusministerium soll der Münchner Landtagsabgeordnete Ludwig Spaenle übernehmen. Der bisherige Amtsinhaber Siegfried Schneider wird Chef der Staatskanzlei. Das Wissenschaftsministerium wird von dem FDP-Mann Wolfgang Heubisch geleitet, der von Beruf Zahnarzt ist. Bleiben werden Joachim Herrmann als Innenminister und Beate Merk als Justizministerin.

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