40-Stunden-Woche

Tarifeinigung für Ärzte am Uniklinikum Leipzig

Tarifabschluss zwischen der Uniklinik Leipzig und dem Marburger Bund sieht unter anderem eine Reduktion der wöchentlichen Arbeitszeit vor.

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Leipzig. Das Universitätsklinikum Leipzig hat sich mit dem Marburger Bund Sachsen auf eine neue Tarifvereinbarung für die Ärztinnen und Ärzte des Krankenhauses geeinigt. Die Einigung sieht eine Arbeitszeitverkürzung und einen Inflationsausgleich für die Mediziner vor, teilte das Universitätsklinikum Leipzig am Mittwoch mit. Künftig reduziere sich die Arbeitszeitauf wöchentlich 40 statt bisher 42 Stunden.

Die neue Arbeitszeitregelung gelte von Januar 2026 an. Dann werde der Haustarifvertrag an den Tarifvertrag Ärzte der Länder angepasst. Die Ausgleichsregelungen zu Überstunden würden ebenfalls an den Ländertarifvertrag angeglichen.

Zudem erhalten die knapp 1.000 ärztlichen Beschäftigten zum Jahresende 2024 eine einmalige steuer- und sozialversicherungsfreie Inflationsausgleichszahlung von 3.000 Euro. Ein weiterer Bestandteil der jetzigen Vereinbarung sieht eine Steigerung der Tabellenentgelte um sechs Prozent von September 2025 an. (sve)

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