Umfrage

Veränderungen in der KV Berlin gefordert

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BERLIN. Berliner Vertragsärzte sehen Reformbedarf bei ihrer KV. Das zeigt eine Umfrage des NAV-Virchow-Bundes Berlin. So erkennen 70 Prozent der Teilnehmer die Notwendigkeit für "grundlegende Veränderungen", 83 Prozent äußern sich unzufrieden mit der Arbeit des Vorstands. "Unser Schluss ist, dass der Vorstand bei der kommenden Wahl abgelöst werden muss", sagte Mathias Coordt, Vorsitzender des NAV-Virchow-Bundes Berlin/Brandenburg, bei der Vorstellung der Befragung in Berlin.

Für die Umfrage wurden 6368 Fragebögen an niedergelassene Ärzte in der Hauptstadt verschickt, 786 davon kamen ausgefüllt zurück. Der Verband leitet aus dem Ergebnis die Notwendigkeit ab, die Kontrolle des Vorstands durch die Vertreterversammlung (VV) zu stärken. 87 Prozent sehen diese nicht ausreichend gewährleistet. Coordt ist VV-Mitglied. Hintergrund der Umfrage sind Konflikte in der KV Berlin, darunter der Streit über Übergangszahlungen an den Vorstand 2011. (tau)

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