EU-Ausreise

Bis 10.000 Euro in Bar sind kein Problem

Im Kampf gegen Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verschärft die EU die Bargeldregeln.

Veröffentlicht:

Brüssel. Seit Ab 3. Juni gelten neue Regeln zur Barmittelkontrolle bei der EU-Ein- und Ausreise. Ziel ist es laut Kommission, Geldwäsche effektiver zu bekämpfen und Terrorismusfinanzierung zu unterbinden. Ab sofort sind alle Reisenden verpflichtet, eine Bargelderklärung auszufüllen, wenn sie 10 .000 Euro oder mehr in Bar oder in Form anderer Zahlungsmittel wie Reisechecks oder Schuldscheinen mit sich führen.

Mit den neuen Regeln wird auch die Definition des Begriffs „Bargeld“ erweitert: um Banknoten und Münzen, einschließlich Währungen, die nicht mehr im Umlauf sind, aber noch bei Banken umgetauscht werden können. Zudem zählen ab sofort auch Goldmünzen sowie Gold in anderer Form ab einem Mindestgoldgehalt von 99,5 Prozent zu den Barmitteln.

Im Post-, Fracht- oder Kurierverkehr kann der Zoll eine Offenlegungserklärung für Barmittel verlangen, die binnen 30 Tagen vorliegen muss. Kann weder eine Offenlegungserklärung noch eine Barmittelanmeldung beigebracht werden oder gibt es Hinweise auf einen kriminellen Kontext, können die Barmittel eingezogen werden. (eb)

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema

Abmahnungen schrecken Social-Media-Nutzer auf

Reels mit Musik: Die wichtigsten Regeln für Praxisteams

* Hinweis zu unseren Content-Partnern
Dieser Content Hub enthält Informationen des Unternehmens über eigene Produkte und Leistungen. Die Inhalte werden verantwortlich von den Unternehmen eingestellt und geben deren Meinung über die Eigenschaften der erläuterten Produkte und Services wieder. Für den Inhalt übernehmen die jeweiligen Unternehmen die vollständige Verantwortung.
Sonderberichte zum Thema
Detailansicht eines Windrades: Bringt eine ökologisch nachhaltige Geldanlage auch gute Rendite? Anleger sollten auf jeden Fall genau hinschauen.

© Himmelssturm / stock.adobe.com

Verantwortungsbewusstes Investment

„Nachhaltig – das heißt nicht, weniger Rendite bei der Geldanlage!“

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (apoBank)
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Vergleich der Kreise

Wo sich besonders wenige Senioren gegen Pneumokokken impfen lassen

„Sprechende Medizin“ beim Bayerischen Rundfunk

Hausarzt Schelling klärt im Radio über wichtige Gesundheitsthemen auf

Cochrane Review zu Ginkgo biloba

Ginkgo biloba: Kein Nutzen bei MCI, geringe Effekte auf Demenz

Lesetipps
Menschen im Park machen Qigong-Übungen

© zinkevych / Stock.adobe.com

Nutzen durch randomisierte Studie belegt

Qigong-Übungen senken erhöhten Blutdruck

Tablette, auf der GLP-1 steht

© THIBNH / Generated with AI / Stock.adobe.com

Neuer GLP-1-Rezeptoragonist

Orforglipron: Bekommt Semaglutid jetzt Konkurrenz?