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1. Halbjahr 2026

DAK-Report: Psyche überholt Atemwege – Krankenstand stagniert

Die Koalition hat hohen Fehlzeiten im Job den Kampf angesagt. An den Zahlen hat sich binnen Jahresfrist nicht sonderlich viel geändert.

Veröffentlicht:

Hamburg. Im ersten Halbjahr 2026 ist der Krankenstand der Erwerbstätigen um 0,1 Prozentpunkte geringfügig gesunken. Das meldet die DAK. Atemwegserkrankungen sind demnach nicht mehr der häufigste Grund für eine ärztliche Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung sondern psychische Erkrankungen.

Die Zahlen seien das Ergebnis einer Analyse des Berliner IGES-Instituts im Auftrag der DAK, für die Daten von 2,2 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern ausgewertet wurden, die bei der Hamburger Ersatzkasse versichert sind.

Demnach waren im Schnitt an jedem Tag der Berichtszeit 53 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben. Damit lag der Krankenstand um 0,1 Prozentpunkt unter dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Atemwegserkrankungen seien um 21 Prozent zurückgegangen, heißt es, während AU-Bestätigungen wegen psychischer Erkrankungen um neun Prozent zugelegt hätten. „

Das hat zur Folge, dass im ersten Halbjahr 2026 psychische Erkrankungen der häufigste Krankschreibungsgrund waren. Im Vorjahr waren es noch Atemwegserkrankungen. Auf dem dritten Platz stehen unverändert Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems.“ Unterdessen hat die Dauer der Krankschreibungen den Angaben zufolge im Halbjahresvergleich leicht zugenommen, von durchschnittlich 9,5 auf 9,7 Tage. (cw)

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