Direkt zum Inhaltsbereich

Abrechnung

KV Nordrhein berücksichtigt angestellte Physician Assistants in Plausibilitätsprüfung

Wenn Praxen der KV Nordrhein die Beschäftigung von Physician Assistants vorab melden, wird der PA-Einsatz ab 1. Juli automatisch in die Zeitprüfung eingerechnet.

Veröffentlicht:

Düsseldorf. Die KV Nordrhein berücksicht von 1. Juli an angestellte Physician Assistants (PAs) in der Plausibilitätsprüfung im Zuge der Abrechnungsprüfung. Praxen, die eine oder einen PA beschäftigen, können dies vorab melden, meldet die Kassenärztliche Vereinigung. Dann berücksichtigt die KV den PA-Einsatz automatisch in der Zeitprüfung.

Beschäftigt eine Praxis eine oder einen PA in Vollzeit, erhöht sich demzufolge die für die Praxis geltende Zeitobergrenze um den Faktor 0,5 auf 150 Prozent des regulären Wertes. Bei Teilzeit reduziert sich der Aufschlag anteilig.

Die Plausibilitätsprüfung gleicht unter anderem abgerechnete Leistungen über Zeitprofile im EBM mit festgelegten Zeitobergrenzen ab. Bei Überschreitungen prüft die KV Nordrhein im Rahmen ihrer gesetzlichen Pflichten den Fall genauer; die Praxis hat dann die Möglichkeit, die Auffälligkeit genauer zu erläutern.

Meldung per Formular

Für die freiwillige Meldung stellt die KV Nordrhein ein Formular auf ihrer Website bereit. Praxen tragen dort Name, Beschäftigungsbeginn und Beschäftigungsumfang ein; bei befristeten Verträgen auch das Beschäftigungsende. Zusätzlich fügen sie eine Kopie des Abschlusszeugnisses als Qualifizierungsnachweis bei. Praxen, die am PA-Modellprojekt teilnehmen,bekommen das Formular bereits vor dem 1. Juli per E-Mail zugesandt. (eb)

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Symposiums v.l.n.r.: Professor Karl Broich (BfArM), Dr. Jürgen Malzahn (AOK-Bundesverband), Dr. Christine Mundlos (ACHSE e.V.), Hauke Gerlof (Ärzte Zeitung), Dr. Johanna Callhoff (DRFZ), Professor Christoph Schöbel (Ruhrlandklinik, Universitätsmedizin Essen), Privatdozent Dr. Christoph Kowalski (Deutsche Krebsgesellschaft), Dr. Peter Kaskel (Idorsia)

© Thomas Kierok

ICD-11: Die Zeit ist reif für die Implementierung

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Idorsia Pharmaceuticals Germany GmbH, München
Abb. 1: Bei erfolgreich therapierter Sialorrhö ist Teilhabe wieder leichter möglich

© Olesia Bilkei / stock.adobe.com [Symbolbild]

Glycopyrroniumbromid bei schwerer Sialorrhö

Wirtschaftliche Verordnung durch bundesweite Praxisbesonderheit

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Proveca GmbH, Düsseldorf
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ältere Frau versucht, sich mit einem Fan abzukühlen.

© solidcolours/Getty Images/iStock

Tipps

Sommerhitze: Das ist wichtig bei älteren Patienten

Eine Hand hält ein

© Sergey Nivens / stock.adobe.com

Jetzt abonnieren

Unsere Newsletter in der Übersicht