Orientierungswert

Klinikkosten um 2,6 Prozent gestiegen

Das Statistische Bundesamt hat den Orientierungswert für Krankenhäuser veröffentlicht. Deren Personal- und Sachkosten haben demnach im 12-Monatszeitraum zu Ende Juni um 2,6 Prozent zugelegt.

Veröffentlicht: 30.09.2020, 13:24 Uhr

Wiesbaden. Die Kosten der Krankenhäuser im zweiten Halbjahr 2019 und ersten Halbjahr 2020 sind im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um insgesamt 2,6 Prozent gestiegen: Die Personalkosten sind laut Statistischem Bundesamt um 3,4 Prozent gestiegen, die Sachkosten um 1,3 Prozent.

Die Wiesbadener Behörde hat am Mittwoch den Orientierungswert für Krankenhäuser veröffentlicht. Er gibt die durchschnittliche jährliche prozentuale Veränderung der Krankenhauskosten wieder, die ausschließlich auf Preis- oder Verdienständerungen zurückzuführen ist.

Der Orientierungswert liefert Kassen und Kliniken eine Basis für Budgetverhandlungen im stationären Bereich. In die Berechnung des Orientierungswertes fließen nach Angaben des Amtes Ergebnisse bereits vorhandener Statistiken ein. Dazu zählen insbesondere die Vierteljährliche Verdiensterhebung, ausgewählte Preisstatistiken und der Kostennachweis der Krankenhäuser. (mu)

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