PLATOW-Empfehlung

Rohdiamant in der Schmuckbranche

Veröffentlicht:

Während 2017 viele Aktien durch die Decke schossen, widersetzte sich das Papier des dänischen Schmuckherstellers Pandora dem Trend, die Aktie verlor gut ein Viertel ihres Wertes. Wäre jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Einstieg?

Ein Blick auf jüngste Zahlen zeigt erneutes Wachstum, das jedoch geringer ausfiel als in den Vorjahren. Der Umsatz nahm 2017 um +12,3 Prozent auf 22,8 Milliarden Dänische Kronen (DDK) zu. 2016 betrug der Umsatzsprung noch +21,2 Prozent. Während das EBIT 2016 um 27,3 Prozent stieg, erhöhte es sich 2017 nur noch um 5,1 Prozent auf 7,8 Milliarden DKK.

Die Dänen schwächelten vor allem im US-Markt, vermutlich wegen sinkender Besucherzahlen in Shoppingzentren. Die Online-Verkäufe konnten sich dagegen sehen lassen. Die 2018er-Guidance stimmt optimistisch. Dieses Jahr sind 200 neue Läden geplant.

Bis 2021 will Pandora den Umsatz jährlich um sieben bis zehn Prozent steigern und dabei die EBITDA-Marge (rund 35 Prozent) konstant halten. Zudem ist die Aktie mit einem KGV von 11 attraktiv bewertet.

Auch das im März anlaufende Aktienrückkaufprogramm dürfte den Kurs beflügeln.

Schlagworte
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Moderna oder BioNTech? Die beiden mRNA-Impfstoffe nehmen sich nichts. Momentan ist jedoch weiterhin mehr Moderna im hiesigen Markt.

© DEBBIE HILL / newscom / picture alliance

Impfstoff-Versorgung

Corona-Impfkampagne: Etwas mehr BioNTech, Moderna länger haltbar

Die Antikörperkombination Casirivimab / Imdevimab zur Behandlung und Prophylaxe von COVID-19 ist bei einer Infektion mit der Omikron-Variante von SARS-CoV-2 vermutlich deutlich weniger wirksam als bisher.

© picture alliance/dpa

Omikron-Welle

PEI und BMG: Wirksamkeit von Ronapreve® bei Omikron reduziert