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Jahreszahlen

Uniklinik Dresden schafft "schwarze Null"

Mit einem positiven Geschäftsergebnis für 2013 zählt sich die Uniklinik Dresden zur Spitzengruppe der deutschen Universitätsmedizin.

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DRESDEN. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden schreibt für das abgelaufene Geschäftsjahr 2013 nach eigenen Angaben schwarze Zahlen. Das Ergebnis beläuft sich demnach nach Abzug investitionsbedingter Effekte und Steuern auf 57.000 Euro.

Das Betriebsergebnis, in dem Abschreibungen und Steuern unberücksichtigt blieben, liege bei einem Plus von 3,4 Millionen Euro.

Mit dieser Bilanz gehört das Dresdner Uniklinikum nach eigener Ansicht auch aus betriebswirtschaftlicher Perspektive zur Spitzengruppe der deutschen Hochschulmedizin.

Denn nur ein Viertel aller Unikliniken habe 2013 ein ausgeglichenes oder positives Gesamtergebnis erzielt. Ursache für diese Entwicklung sei eine generelle Unterfinanzierung der deutschen Universitätsmedizin.

Wie die Uniklinik Dresden in ihrem Geschäftsbericht ausweist, habe sie im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein moderates Wachstum der stationären Behandlungen um 3,5 Prozent auf 55.817 Fälle vorzuweisen.

"Insgesamt betrachtet war 2013 für das Klinikum ein gutes Jahr", zieht Professor Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums, Bilanz. Das Gesamtergebnis von 57.000 Euro bei einem Gesamtumsatz von 375,6 Millionen Euro wertet Albrecht nach Klinikangaben als "schwarze Null".

Bei einem Gesamtaufwand von 372,2 Millionen Euro habe es einen Überschuss von 3,4 Millionen Euro gegeben. Durch Abschreibungen und Steuern habe sich diese Summe deutlich reduziert, so dass lediglich der fünfstellige Betrag als Gesamtergebnis bleibe.

Als Basis des wirtschaftlichen Erfolgs macht die Klinik die deutlich gestiegenen Einnahmen aus der Krankenversorgung aus: Hier verzeichnete sie gegenüber 2012 einen Anstieg um gut sechs Prozent. Entscheidend bei diesem Plus sei der Zuwachs an Patienten mit besonders schweren und kompliziert zu behandelnden Krankheiten gewesen.

Aufgrund des Leistungszuwachses stehe dem Erlös-Plus jedoch eine deutliche Kostenzunahme gegenüber. Steigende Gehälter und eine um gut drei Prozent auf 4221 Vollkräfte gewachsene Belegschaft hätten allein die Personalkosten um knapp acht Prozent auf 213 Millionen Euro anwachsen lassen.

Auch die Aufwände für Sachkosten, darunter Energie und medizinische Verbrauchsgüter, seien um acht Prozent auf 147 Millionen Euro gestiegen. "Die Luft wird immer dünner", konstatierte der Kaufmännische Vorstand Wilfried Winzer. (maw)

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