Ärzte Zeitung, 15.06.2009

Leichenschau: Sachsen setzt auf Hausärzte

DRESDEN(tra). Hausärzte sollen stärker als bisher zur Leichenschau herangezogen werden. Das legt das neue Bestattungsgesetz des Freistaates Sachsen nahe. Danach sollen Gestorbene möglichst vom Hausarzt begutachtet werden, da dieser die vorangegangene Krankheitsgeschichte kennt. Die Kassen bezahlen die Leichenschau nicht, weil die Leistungspflicht mit dem Tod des Versicherten endet. Die Kosten müssen aus dem Nachlass bestritten werden. Auch Fachärzte für Rechtsmedizin werden nach dem neuen Gesetz die Leichenschau verrichten dürfen. Das Gesetz wird voraussichtlich Anfang Juli in Kraft treten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »

Als Ärzte zu Mördern wurden

Vor 78 Jahren haben Ärzte auf der Schwäbischen Alb in Grafeneck erstmals Patienten mit Gas ermordet. Nachdem 10.654 Menschen tot waren, setzte das Schweigen ein. Jetzt hat die Ärztekammer an das dunkle Kapitel erinnert. mehr »