Ärzte Zeitung, 05.10.2010
 

Kostenlose Medizin auch für illegale Migranten

KIEL (di). Auch in Kiel gibt es nun Medizinische Hilfe für Menschen ohne Papiere. Das Medibüro will die Situation von illegalen Flüchtlingen und Migranten verbessern und Notlagen mindern, indem die Mitarbeiter anonym und kostenlos medizinische Behandlungen vermitteln. Kosten für Medikamente und Hilfsmittel werden über Spenden getragen.

Während vergleichbare Einrichtungen etwa in Berlin bereits etabliert sind, ist das Kieler Medibüro vorerst nur Dienstags (14.30 bis 16.30 Uhr) geöffnet. Die Beteiligten in dem selbst organisierten und nicht-staatlichen Projekt arbeiten ausnahmslos unentgeltlich.

Weitere Informationen unter www.medibüro-kiel.de.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bariatrische Chirurgie rückt Bluthochdruck zu Leibe

Adipöse Hypertoniker konnten in einer Studie nach bariatrischer Chirurgie ihre antihypertensive Medikation reduzieren. Die Hälfte erreichte sogar eine Remission des Bluthochdrucks. mehr »

Droht uns jetzt eine Staatskrise?

Jamaika gescheitert, politisches Vakuum in Berlin. Am Beispiel der Gesundheitspolitik lässt sich zeigen, warum das noch keine Krise ist. mehr »

Das müssen Ärzte beim Impfen beachten

Allergische Reaktionen sind eine Kontraindikation für eine erneute Anwendung des Impfstoffs. Ist eine weitere Impfung dennoch nötig, sollten Ärzte diese Tipps beherzigen. mehr »