Ärzte Zeitung, 31.08.2009
 

Schneller Schiedsspruch in NRW gefordert

KÖLN (iss). Die Hausärzteverbände in Nordrhein und Westfalen-Lippe drängen auf eine schnelle Schiedsentscheidung zu den Hausarztverträgen. Eine Auszählung im NRW-Gesundheitsministerium hat ergeben, dass beide in ihren Regionen mehr als 50 Prozent der Allgemeinärzte vertreten. Genau das hatten die Krankenkassen bestritten und deshalb keine Verträge mit den Hausarztverbänden abgeschlossen.

"Ginge es nach uns, könnte der Schiedsspruch nun binnen vier Wochen erfolgen", sagten die Landesverbandsvorsitzenden Dr. Dirk Mecking und Dr. Norbert Hartmann in einer gemeinsamen Erklärung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »