Ärzte Zeitung online, 12.11.2015

Inklusion

Perspektiven für Blinde und Sehbehinderte

MARBURG. Welche Wege sind für die Inklusion von Blinden, Sehbehinderten und Hörgeschädigten am besten? Dazu hat die Deutsche Blindenstudienanstalt in Marburg zum Auftakt für ihr 100-jähriges Jubiläum im kommenden Jahr eine Diskussion angestoßen. Der Hintergrund: Bei der Debatte um die UN-Behindertenrechtskonvention kommt die kleine Gruppe der Sinnesgeschädigten kaum vor.

Zudem ist Inklusion kein Allheilmittel. In Dänemark etwa haben nur 15 Prozent der Blinden und Sehbehinderten einen Job. Dabei gilt das Land als Vorreiter schulischer Inklusion. Die Verbandsvertreter setzen sich daher für den Erhalt der Kompetenzzentren für Blinde, Sehbehinderte und Hörgeschädigte in Deutschland ein. (coo)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »