Ärzte Zeitung, 18.09.2015

Baden-Württemberg

AOK informiert über Organspende

Ab sofort werden Versicherte der AOK Baden-Württemberg wieder über das Thema Organspende aufgeklärt und bekommen gleichzeitig einen Organspendeausweis zugeschickt.

"Es ist uns ein Anliegen, dass die Menschen sich aktiv für oder gegen eine Organspende entscheiden können und dies am besten auch im Organspendeausweis dokumentieren", sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Adressaten der Aktion sind mehr als 3,4 Millionen Versicherte, die mindestens 16 Jahre alt sind.

Wer über die AOK-Kundenmagazine nicht erreicht wird, erhält die Informationen per Brief.

[18.09.2015, 23:11:41]
Dr. Wolfgang P. Bayerl 
Liebe Frau@Heubach, erstaunlich, dass Ihre laienhafte Polemik immer wieder freigeschaltet wird
"Gut durchblutet" muss nur das Gehirn sein, wenn es überleben soll,
sonst stört das Blut und es wird daher bei Spenderorganen sehr sorgfältig entfernt. Beim Gehirn geht es tatsächlich nur um Minuten, einen Fuß z.B. können Sie dagegen auch 3 Stunden komplett aus der Durchblutung ausschalten, vorzugsweise in "Blutleere", ohne dass er Schaden leidet.
Es gibt sogar Spenderorgane wie die Hornhaut die überhaupt nicht durchblutet werden, auch beim Lebenden nicht.
Sie wissen ganz offensichtlich nicht, was irreversiebler Hirntot bedeutet, aber Sie lehnen ihn hier als Todeskriterium permanent ab, ohne sagen zu können, was Sie alternativ nicht ablehnen würden in Ihrer Definition von Tod.
Ihre unausgesprochene Antwort lautet viel mehr:
Sie lehnen JEDE Transplantation ab,
das kann man Ideologie nennen oder Religion, wie die Zeugen Jahovas.
Verbote zu operieren hat es im finsteren Mittelalter sowohl in der katholischen Kirche wie im Islam gegeben.

Nur respektieren Sie bitte Frau@Heubach, dass andere Menschen das anders sehen und enthalten Sie sich gefälligst der Polemik gegenüber Andersdenkenden.
Ich persönlich halte z.B. Lebendspender für ethisch weniger akzeptabel,
als solche von Hirntoten.

mfG
 zum Beitrag »
[18.09.2015, 13:20:04]
Heidemarie Heubach 
Aufklärung ?
Der Begriff ist für diese Werbekampagne eigentlich ein Witz!
Statt ehrlich zu sagen, daß es sich bei sogenannten "Hirntoten" um Sterbende handelt - wie es sowohl 7 Mitglieder des Deutschen Ethikrates als auch die Deutsche Bischoffskonferenz jetzt dieses Jahr endlich taten - werden weiterhin Dumme gesucht, die das Ammenmärchen glauben, von Leichen könne man gut-durchblutete Organe nehmen zwecks Transplantation.
SO wird das nichts mehr werden mit dem Vertrauen............... zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »