Geldanlagen

Scheuklappen verhindern gute Renditen

Von Gottfried Urban Veröffentlicht:

Immer wieder erlebe ich, dass Anleger sich bei der Suche nach attraktiven Investments auf die Jagd nach Zinsangeboten im Internet beschränken. 0,2 Prozent oder 0,5 Prozent Zins für Tagesgeld mögen gut klingen, wenn auf Sparkonten gar keine Verzinsung mehr geboten wird. Mit einer nachhaltig erfolgreichen Geldanlage hat das aber wenig zu tun.

Mindestens bis zum Ende der Amtszeit (2019) von EZB-Chef Draghi werden wir hohe negative Realzinsen erleben, also Guthabenzinsen, die unterhalb der Inflationsrate liegen. Es wird also wichtig, seine Anlagestrategie anzupassen. Dabei führt kein Weg an Wertpapieren vorbei. Wer ein erfolgreicher Stratege in Sachen Geld werden möchte, muss viel Disziplin, Arbeit und auch Erfahrung einbringen. Ohne diese Erfahrung zahlt der Laie häufig viel Lehrgeld. Um das zu vermeiden, sollten Sie einige Anforderungen erfüllen:

Risiken streuen und nur auf Strategien setzen, die gezeigt haben, dass sie funktionieren.

Einzelinvestments immer der Strategie unterordnen – und Vorsicht vor Modetrends.

Einen ehrlichen und erfahrenen Kommunikationspartner (Informationsdienst, Berater usw.) suchen, der Verantwortung übernimmt.

Die Inflation an Informationen strukturieren und die unterschiedlichen Interessenslagen der Informationsanbieter kennen.

Nicht nur die nächsten Tage und Wochen im Blick haben, sondern langfristig planen.

Zeit aufwenden, um sich mit den für den Kapitalmarkt relevanten Themen zu beschäftigen.

Auch wenn diese Anforderungskriterien erschlagend wirken können, sollten sich Anleger nicht blind Anlageberatern anvertrauen. Denn auch diese müssen sich an Erfolgskriterien messen lassen, damit sich Anleger nicht selbst um die Strategie kümmern müssen.

Der Fondsmanager Gottfried Urban der Bayerische Vermögen AG ist mehrfach für seine Leistungen in der Vermögensverwaltung ausgezeichnet worden.

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