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Mit Stipendium zum Internistenkongress nach Wiesbaden

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Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin fördert den Nachwuchs mit Reisestipendien und gibt auf dem Internistenkongress Tipps für die Berufsplanung.

WIESBADEN/LEIPZIG (ner). Insgesamt 30 Reisestipendien im Wert von jeweils 200 Euro vergibt das DGIM-Kongresskomitee um Professor Joachim Mössner in diesem Jahr an Studierende im Praktischen Jahr, die sich vorstellen können, in die Innere Medizin einzusteigen.

Neben dem Forum "Chances" beim diesjährigen Internistenkongress ist dies eine weitere Fördermaßnahme für den engagierten Nachwuchs. Noch bis zum 15. Februar 2012 könnten sich Interessenten online unter www.dgim.de (Link: Nachwuchsförderung) um die Reiseunterstützung zum diesjährigen Internistenkongress in Wiesbaden bemühen.

Hinzu kommt der freie Eintritt zum Kongress und zur Get-Together-Party am 14. April im Wiesbadener Kurhaus.

Viele Bewerbungen liegen vor

Bislang sind schon zahlreiche Bewerbungen eingegangen, sodass die Entscheidungen schwerfallen würden, so Kongress-Sekretär Dr. Jonas Rosendahl vom Uniklinikum Leipzig zur "Ärzte Zeitung". Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin zeigt mit dem Forum "Chances" für Medizinstudierende und Berufseinsteiger, dass sie den Internisten-Nachwuchs fördern möchte.

Namhafte Vertreter der Schwerpunkte und Zusatzbezeichnungen der Inneren Medizin werden ihre Fachrichtungen vorstellen. Sie ermöglichen damit eine Orientierung für die weitere Karriereplanung. Ärztekammer-Präsident Dr. Frank Ulrich Montgomery wird ebenfalls zur Eröffnung des "Chances"-Forums erwartet.

Junge Forscher bis 35 Jahre bewerben sich um die gut dotierten Preise beim Young Investigator Award. Die Preise für die besten Abstracts werden in zwölf Kategorien vergeben. Die nominierten Nachwuchsforscher dürfen ihre Arbeiten in zwei 90-minütigen Sitzungen des Forums vorstellen.

Auch konkrete Alltagsprobleme werden angesprochen

Es wird in "Chances" zudem darüber diskutiert werden, wie klinische Forschung trotz der erheblichen Arbeitsverdichtung realisiert werden kann besonders in universitären Krankenhäusern.

Ein Hauptziel bei "Chances" ist es jedoch, neben den Tipps für die weitere Berufsplanung, auch konkrete Alltagsprobleme anzusprechen, mit denen Berufsanfänger zu kämpfen haben: fit zu sein für den ersten Nachtdienst oder für die Arbeit in der Notaufnahme. "Wir geben den jungen Kollegen Strategien an die Hand, was wichtig ist, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten sollte", so Rosendahl.

Die Abschlussveranstaltung des Forums wird sich mit den vielen Facetten des internistischen Berufs feldes beschäftigen. Warum lohnt es sich Hausarzt zu werden? Welche Chancen und Probleme sind mit der Tätigkeit im Ausland verbunden? Wie sieht die Arbeit in Krisengebieten der Welt aus?

Der Chefredakteur der "Ärzte Zeitung", Wolfgang van den Bergh, wird außerdem über die Möglichkeiten einer Tätigkeit in einem medizinischen Fachverlag sprechen.

www.dgim2012.de

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