Leben mit Demenz

Unterstützung für pflegende Angehörige

Mit einer eigenen Servicestelle Demenz will die AOK Rheinland/Hamburg Angehörigen passgenaue Hilfe bieten.

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DÜSSELDORF. Wer einen demenzkranken Menschen pflegt, gerät schnell an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Damit es nicht so weit kommt, hat die AOK Rheinland/Hamburg die die Servicestelle Demenz eingerichtet.

Die Mitarbeiter beraten Demenzkranke und deren Angehörige und bieten ihnen eine passgenaue Unterstützung.

Die Fachberaterinnen des Teams haben alle große Erfahrung mit der Versorgung demenzkranker Menschen. Überdies arbeitet die Servicestelle eng mit Medizinern, Pflegekräften und Sozialarbeitern zusammen.

Familienangehörige, Freunde und Nachbarn von AOK-Versicherten mit Demenz aus dem gesamten Rheinland und aus Hamburg können sich telefonisch von den Experten beraten lassen.

Konkret unterstützt die AOK- Servicestelle Demenz beispielsweise bei der Suche nach Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen und hilft Angehörigen dabei, Krisen zu überwinden.

Die Mitarbeiter besprechen mit der Familie, welche Entlastungsmöglichkeiten für die Pflegenden infragekommen und wie sie finanziert werden können.

Pflegekurse möglich

In besonderen Situationen, etwa bei einer Krankenhausaufnahme, klärt das Team der Servicestelle mit den Angehörigen, wie die betroffene Person im Anschluss an den Klinikaufenthalt versorgt wird, und vermittelt bei Bedarf zusätzliche Unterstützung. Auch bei der Suche nach einer Pflegeeinrichtung begleitet und berät sie die Angehörigen.

Außerdem bietet die Servicestelle in Kooperation mit dem Landesverband der Alzheimer Gesellschaften NRW e.V. kostenfreie Pflegekurse an, die speziell auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz ausgerichtet sind.

Die AOK-Servicestelle Demenz ist montags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 02461 682 299 erreichbar. (Ebert-Rall)

Lesen Sie dazu auch: Demenz: Wenn Sprachbarrieren für zusätzliche Ängste sorgen

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