Kooperation | Eine Kooperation von: AOK-Bundesverband

Corona

WIdO unterstützt Experten mit Daten

Wer hat ein erhöhtes Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf? Das WIdO gibt unter Nutzung der hochgerechneten Daten aller AOK- Versicherten Antworten.

Veröffentlicht:

Das Wissenschaftliche Institut der AOK (WIdO) hat untersucht, bei welchen Altersgruppen oder in welchen Regionen Deutschlands Vorerkrankungen, die ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe von Covid-19-Infektionen mit sich bringen, häufiger oder seltener auftreten. „Die Ergebnisse können die Planung der Gesundheitsversorgung unterstützen und dazu beitragen, potenziell schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen durch SARS-CoV-2-Infektionen abzuschwächen oder zu verhindern“, skizziert der stellvertretende Geschäftsführer des WIdO, Helmut Schröder, die Zielsetzung der Analyse.

Die Infektion mit SARS-CoV-2-Viren ist insbesondere für Patienten mit chronischen Vorerkrankungen potenziell gefährlich, da diese ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben. Dazu hat das WIdO auf Basis der Leistungsdaten der 26,5 Millionen AOK-Versicherten, die Anzahl der Patienten mit Vorerkrankungen berechnet. Das vom WIdO und der Uni Trier entwickelte alters-, geschlechts- und morbiditätsadjustierende Hochrechnungsverfahren ermöglicht Aussagen darüber, wie viele der 82,9 Millionen Bundesbürger mindestens eine Vorerkrankung und damit ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe haben. Dabei wurde in der Auswertung eine überwiegend konservative Abschätzung vorgenommen: Neben den ärztlichen Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung werden auch die weiteren Behandlungen in Form von Arzneiverordnungen oder Op berücksichtigt, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Erkrankung und deren Schwere stehen. Der Bericht ordnet die Ergebnisse nach Altersgruppen und auf der Ebene der 16 Bundesländer und der 401 Kreise.

Der Bericht steht als Download bereit unter: www.wido.de/

Mehr zum Thema

Arzneimittelsicherheit

Software warnt vor Arzneirisiken

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband

Deutscher Pflegetag

Pflege: Die Bedarfe der Betroffenen als Richtschnur

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband

Potenzial von Polymedikationsvereinbarungen

Kliniknotfälle wegen Medikationsfehlern vermeiden

Kooperation | In Kooperation mit: AOK-Bundesverband
Das könnte Sie auch interessieren
Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Therapie

Die Chancen der Vitamin-C-Hochdosis-Therapie nutzen

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Claudia Vollbracht, Humanbiologin und medizinische Wissenschaftlerin beim Unternehmen Pascoe

© [M] Privat; Levan / stock.adobe.com

„ÄrzteTag extra“-Podcast

Wie Vitamin-C-Infusionen bei COVID-19 helfen

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Pascoe
Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

© Pascoe Naturmedizin

Vitamin-C-Infusionen bei Long-COVID

Long-COVID-Syndrom: Warum Frauen häufiger betroffen sind

Anzeige | Pascoe Naturmedizin
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Jetzt anmelden / registrieren »

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

» kostenlos und direkt in Ihr Postfach

Am Morgen: Ihr individueller Themenmix

Zum Feierabend: das tagesaktuelle Telegramm

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Mussten Ärzte seinerzeit auch neu dazulernen: Röntgen.

© Channel Partners / Zoonar / picture alliance

Ärzte und die digitale Medizin

Digitalisierung: „Wir müssen uns offener zeigen als Ärzteschaft“

Kopfschmerzen: Rund zehn Prozent der Patienten mit SARS-CoV-2-Infektion entwickeln nach Abklingen der akuten Symptome einen Dauer-Kopfschmerz.

© ijeab / stock.adobe.com

Schmerzmediziner berichten

Dauer-Kopfschmerz nach COVID-19 nicht selten