Medikamente mit anticholinergem Effekt wirken sich möglicherweise nicht nur vorübergehend auf die Kognition aus: Bei intensivem Gebrauch scheint das Demenzrisiko zu steigen, wie Forscher jetzt herausgefunden haben.
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Ein Alzheimer-Bluttest kann die Demenz-Diagnostik in Hausarztpraxen einer schwedischen Untersuchung zufolge deutlich verbessern. Allerdings gibt es auch einen Risikofaktor.
Je mehr Tage ältere Menschen unter großer Hitze verbringen, umso höher ist ihr Demenz- und Sterberisiko. Die Zahl der Hitzetage scheint über drei Jahre hinweg kumulativ das Demenzrisiko zu steigern.
Multiple Sklerose (MS) kann weitreichende Auswirkungen auf körperliche und kognitive Fähigkeiten haben. Aktuelle Erkenntnisse eröffnen neue Perspektiven auf die Versorgung der Patienten.
Eine aktuelle Publikation beleuchtet Immunzellveränderungen im Liquor als Hinweis auf kompartimentalisierte intrathekale Entzündungsprozesse. Was dies für die MS-Therapie bedeuten könnte.
MS-Therapieziele neu gedacht: Wie können langfristige Stabilität, Lebensqualität, der Erhalt kognitiver Fähigkeiten und individuelle Anforderungen in Einklang gebracht werden?
Für die Langzeitprophylaxe von Harnwegsinfektionen sind geringe Resistenzraten und gute Verträglichkeit entscheidend. Eine neue Studie zeigt, warum dieses Antibiotikum beides erfüllt.
Die EAU hat ihre HWI-Leitlinie aktualisiert. Änderungen betreffen Klassifikation, Diagnostik und Therapie der Zystitis. Zudem wird ein weiteres Antibiotikum als Mittel der 1. Wahl empfohlen.
Aktuelle Erkenntnisse zur Prophylaxe rezidivierender Harnwegsinfekte, Resistenztrends bei E. coli und zur Wirksamkeit bewährter Antibiotika – basierend auf Real-World-Daten und Leitlinienempfehlungen.
Die Opioid-induzierte Darmfunktionsstörung, deren häufigste Form die Opioid-induzierte Obstipation (OIC) ist, bleibt trotz klarer Datenlage, OIC-spezifischer Handlungsempfehlungen und Leitlinien sowie effektiver Behandlungsoptionen unterdiagnostiziert und unterbehandelt.
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Beim Rett-Syndrom schließen sich einer zunächst normalen Kindesentwicklung Phasen der Stagnation und der Regression zentraler Fähigkeiten wie Sprache und Handfunktion an. Für Erkrankte und ihre Familien ist das Rett-Syndrom, das alle Aspekte des täglichen Lebens beeinträchtigen kann, eine große Herausforderung.
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Testosteron beeinflusst weit mehr als nur die männliche Sexualfunktion: Es erfüllt eine zentrale Funktion für Stoffwechsel, Muskel- und Knochengesundheit, Psyche und Herz-Kreislauf-System. Entsprechend vielfältig und oft unspezifisch sind die Beschwerden bei einem Mangel – dem männlichen Hypogonadismus. Hören Sie im Podcast, welche Warnsignale in der hausärztlichen Versorgung Hinweise geben können und welche Chancen eine frühzeitige Diagnose bietet.
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Probleme am After sind häufig, darüber gesprochen wird allerdings selten. Ein Kollege stellt die vier typischen Beschwerden anhand von Bildern aus seiner Praxis vor – und gibt Tipps für die Beratung.
Nachhaltigkeit und KI sind auch in der Urologie wichtige Zukunftsthemen. Was das Fach in der Zukunft erwarten könnte, berichtet DGU-Präsidentin Susanne Krege. Wer auch weiterhin im Fokus stehen muss, ist für sie klar: der kranke Mensch.
Die neue G-BA-Vorsitzende Sonja Optendrenk erklärt im Interview mit der Ärzte Zeitung, wann sie einen Schlagabtausch mit der Politik nicht scheuen würde, warum sie Leistungskürzungen in der GKV skeptisch sieht und weshalb sie eine Debatte über die Adipositas-Versorgung für notwendig hält.
Ein Interview von Heike Bökenkötter, Matthias Gabriel
Pharmakologische und interventionelle Therapien bei Dystonie reichen oft nicht aus. Sie können sinnvoll mit Biofeedback, Physio- und Ergotherapie ergänzt werden. Eine Kollegin gibt Tipps für ihren Einsatz.
Dr. Maria Siemer wurde von der Künstlichen Intelligenz irrtümlich für tot erklärt. Schuld war offensichtlich eine Namensverwechslung. Nun rät die Hausärztin zu mehr Umsicht beim Umgang mit digitalen Technologien.
Müde und antriebslos – viele Menschen haben nach einem überstandenen Schlaganfall die Freude am Leben erst einmal verloren. Doch wer ist besonders gefährdet, eine Depression zu entwickeln? Und wie lässt sie sich erkennen?