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Corona-Effekt

Gesundheitsausgaben 2023 leicht zurückgegangen

Das Abklingen der COVID-Pandemie macht sich statistisch bei den Gesundheitskosten bemerkbar. Das zuständige Bundesamt legte nun die Zahlen für 2023 vor.

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Arzt mit Taschenrechner

Kalkuliert: Die Gesundheitsausgaben sind 2023 etwas gesunken.

© HNFOTO / stock.adobe.com

Wiesbaden. Die Gesundheitsausgaben in Deutschland sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Insgesamt lagen sie bei 500,8 Milliarden Euro, das waren 396 Millionen Euro (0,1 Prozent) weniger als im Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden bekanntgab. Damit betrug 2023 der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandsprodukt 12 Prozent.

„Maßgeblich für den leichten Ausgabenrückgang im Jahr 2023 waren die auslaufenden Corona-Maßnahmen, wodurch sich die Gesundheitsausgaben der öffentlichen Haushalte im Vergleich zu 2022 nahezu halbierten“, so die Behörde. Für das Jahr 2024 sei nach ersten Schätzungen wieder mit einem Anstieg der Gesundheitsausgaben insgesamt zu rechnen.

Krankenversicherungen zahlten am meisten

Mit einem Ausgabenanteil von fast 56 Prozent war die gesetzliche Krankenversicherung auch im Jahr 2023 der größte Ausgabenträger im Gesundheitswesen. Ihre Ausgaben beliefen sich auf 279,1 Milliarden Euro, 13,7 Milliarden Euro über denen des Jahres 2022.

Gegliedert nach Einrichtungen des Gesundheitswesens entfiel 2023 mit 240,5 Milliarden Euro fast die Hälfte der Gesundheitsausgaben (48 Prozent) auf ambulante Einrichtungen - die Arztpraxen mit Ausgaben von 67 Milliarden Euro (13,4 Prozent), Apotheken mit 66 Milliarden Euro und die ambulante Pflege mit 34,2 Milliarden Euro.

Für das Jahr 2024 wird auf Basis bereits vorliegender und fortgeschriebener Werte wieder ein deutlicher Anstieg der Gesundheitsausgaben auf 538,2 Milliarden Euro geschätzt. Das wären 37,4 Milliarden Euro oder 7,5 Prozent mehr als im Jahr 2023. (KNA)

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