Keine Gefahr

Radioaktivitätswerte in Europa leicht erhöht

Veröffentlicht:

BERLIN. An mehreren Messstellen in Europa sind in den vergangenen Tagen leicht erhöhte Radioaktivitätswerte in der Luft nachgewiesen worden. Unter anderem seien in Österreich geringe Mengen an Ruthenium-106 (Ru-106) gemessen worden, in Deutschland dagegen nicht, teilte das Bundesamt für Strahlenschutz am Dienstag im Internet mit.

Die Konzentration liege in einem sehr niedrigen Bereich von wenigen Millibecquerel pro Kubikmeter. "Selbst wenn in Deutschland vergleichbare Mengen an Radioaktivität gemessen würden, besteht keinerlei Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung", hieß es weiter.

Da ausschließlich Ru-106 nachgewiesen sei, könne ein Unfall in einem Atomkraftwerk als Ursache ausgeschlossen werden. Die geografische Herkunft sei unbekannt. Rückrechnungen zur Ausbreitung in der Atmosphäre deuteten aber auf eine mögliche Freisetzung in Osteuropa hin, erklärte das in Salzgitter sitzende Bundesamt.

Ruthenium-106 wird den Angaben zufolge unter anderem als Strahlenquelle für die Krebstherapie und in der Stromversorgung von Satelliten eingesetzt.(dpa)

Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Management tumorassoziierter VTE

© Leo Pharma GmbH

CME-Fortbildung

Management tumorassoziierter VTE

Anzeige | Leo Pharma GmbH
CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

© Leo Pharma GmbH

Empfehlungen

CAT bei „3G“-Tumoren richtig managen

Anzeige | Leo Pharma GmbH
Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

© Bristol-Myers Squibb

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Die Ära der Immunonkologie: bessere Chancen für Krebspatienten

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

© Alpha Tauri 3D Graphics / shutterstock

Immunonkologie mit dem Schwerpunkt Biomarker

Prädiktion in der Immunonkologie mit Biomarkern

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

© Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA

CAR-T-Zelltherapie

OH-Ton – Trifft den Ton in der Onkologie & Hämatologie

Anzeige | Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Kommentare

Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar verfassen zu können.
Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Nachmittags: das schnelle Telegramm. Am Morgen: Ihr individuell zusammengestellter Themenmix.

Newsletter bestellen »

Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte, Medizinstudenten, MFA und weitere Personengruppen viele Vorteile.

Die Anmeldung ist mit wenigen Klicks erledigt.

Jetzt anmelden / registrieren »

Top-Meldungen
Die Gesundheitsminister empfehlen, Kinder und Jugendliche gegen COVID-19 zu impfen. Die STIKO hat noch keine Entscheidung getroffen.

© Frank Hoermann / SvenSimon / picture alliance

Reaktionen auf GMK-Beschluss

Corona-Impfangebot an Teenager entzweit die Ärzte