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"Setzen Sie ein Handzeichen gegen Krebs"

BONN (ric). In Bonn ist gestern die Informationskampagne "Setzen Sie ein Handzeichen gegen Krebs!" gestartet worden. Die im Rahmen der Europäischen Woche gegen Leukämien und Lymphome in fünf deutschen Städten stattfindende Kampagne soll über die wenig bekannte Krebsart Lymphom informieren.

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Die Zahl der Lymphom-Erkrankungen ist in den vergangenen Jahren sprunghaft gestiegen: So erkrankten im Jahr 2000 bundesweit etwa 12 500 Menschen an einem Non-Hodgkin-Lymphom, 1990 waren es etwa 7700. Leicht zurückgegangen ist dagegen die Zahl der Neuerkrankungen mit Hodgkin-Lymphom: von 2200 auf etwa 1850. "Morbus Hodgkin, der rund 15 Prozent aller Lymphome ausmacht, haben wir durch die Chemo-Therapie mittlerweile recht gut im Griff", so Professor Michael Hallek von der Uniklinik Köln.

Bei der zum zweiten Mal stattfindenden Kampagne wird ein Aktions-Truck die Städte Bonn, Bielefeld, Göttingen, Erfurt und Nürnberg anfahren und Interessierte über die Entstehung von Lymphomen, typische Symptome und Therapien informieren. Als Zeichen der Solidarität können Besucher ihr Handzeichen auf eine Leinwand setzen. Die Patientenorganisation Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe, das Kompetenznetz Maligne Lymphome und die Hoffmann-La Roche AG unterstützen die Aktionswoche.

Weitere Infos im Internet unter www.handzeichen-gegen-krebs.de

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