Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat ihre Reformpläne für 2026 skizziert. Wirtschaftsverbände drängen indes auf Stabilisierung der Lohnnebenkosten – und haben die Patienten im Fokus.
Wie praxistauglich ist die ePA? Die KBV fordert kurzfristig zur Umfrage-Teilnahme auf. In einer Woche bereits wird das Onlineformular wieder geschlossen.
Beim alljährlichen Treff von Ärzteschaft und Politik ist der Ton zwischen Bundesgesundheitsministerin Warken und KBV-Chef Gassen freundlich. Tatsächlich liegen die Einschätzungen zum Umbau der Primärversorgung aber weit auseinander.
Seit Geltungsbeginn der europäischen Datenschutzgrundverordnung haben Patienten auch in Deutschland Anspruch auf eine kostenlose Erstkopie ihrer Behandlungsunterlagen – auch wenn das Berufsrecht oft noch Gegenteiliges sagt.
„Extrem hohe Preise“: Pünktlich zur Tagung einer Expertenrunde im Rahmen des Pharmadialogs lanciert der AOK-Bundesverband eine lange Wunschliste zur Kostendämpfung bei Medikamenten und Impfstoffen.
Ein Drittel der Arztpraxen und MVZ würde das Praxisverwaltungssystem gern wechseln. Was besonders den Alltag lähmt: Probleme beim Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte und beim Erstellen des eRezepts.
Für die Freiluft-Sprechstunde auf dem Wochenmarkt in Hannover-List gibt es doch grünes Licht von der Ärztekammer. Die Ausnahmegenehmigung hat sie an Bedingungen geknüpft.
Arbeit im Gesundheitswesen soll auf mehr Schultern verteilt werden. Finanzkommission liefert Ende März komplett. BMG rechnet mit hohem Einsparpotenzial und Ergebnisse sollen umgehend in Gesetze gegossen werden.
Zwölf Spitzenvertreter aus Verbänden, Kassen, Kliniken, Pflege, Pharma und Medtech haben für die Ärzte Zeitung Forderungen für die Gesundheitspolitik im neuen Jahr formuliert – und damit eine Debatte angestoßen.
Zum Jahreswechsel haben viele Krankenkassen ihren Zusatzbeitrag erhöhen müssen. Der Ruf nach einer einnahmenorientierten Ausgabenpolitik wird lauter. Treffen könnte es auch Ärzteschaft und Arzneimittelhersteller.
Physiotherapie auf Achse soll die Ausnahme bleiben. Ein stationärer Praxisbetrieb sei wirtschaftlicher. Mit diesem Argument weist der Petitionsausschuss das Ansinnen zurück, Therapieleistungen ausschließlich im Hausbesuch erbringen zu dürfen.
Die Bundesregierung will bei der Verordnung von Cannabis zu analogen Regeln zurück: Persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt und Versandhandelsverbot. Die Grünen halten das für unbegründet und warnen vor neuen Hürden in der Versorgung.
Aus dem „Primärarztsystem“ des Koalitionsvertrags wird in der Diskussion peu à peu ein „Primärversorgungssystem“. Zu den Stichwortgebern gehört auch ein Ärzteverband. Der Perspektivenwechsel muss nichts Schlechtes verheißen.
Sind E-Mails über die Telematikinfrastruktur sicher? Nicht ganz, hat der ethisch arbeitende Hacker Christoph Saatjohann festgestellt. Im „ÄrzteTag“-Podcast erläutert er, welche Konsequenzen Praxen daraus ziehen sollten.
Konflikt im MEDI-Verbund: Der ehemalige Vorsitzende Dr. Werner Baumgärtner will 2027 eine Wiederwahl des aktuellen MEDI-Vorstands verhindern. Er wirft seinem Nachfolger schwere Versäumnisse vor. Die Verbandsführung widerspricht.
Seit Jahren zeigen wissenschaftliche Evaluationen, dass die gesundheitliche Versorgung der AOK Baden-Württemberg durch Vollversorgungsverträge besser ist als die Regelversorgung – abgedeckt durch fast 9.000 Haus- und Fachärzte.
Kooperation
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In Kooperation mit: AOK Baden-Württemberg, Bosch BKK und MEDI Baden-Württemberg
Tech-Giganten arbeiten darauf hin, Gesundheitsversorgung nach ihrem Gusto zu definieren. Dagegen verharren die Gesundheitsberufe – unfreiwillig – in alten Mustern der Abgrenzung, der Gesetzgeber bleibt passiv. Das ist gefährlich.