Der Politikwissenschaftler Nils Bandelow spricht mit der Ärzte Zeitung über unterschiedliche Wahrnehmungen von Krise in Politik und Öffentlichkeit und warum Tempo bei der Gesetzgebung für Gesundheitsministerin Nina Warken alternativlos ist.
Der Fachdialog im Ministerium läuft, Verbände streiten bereits über die Ausgestaltung der Primärversorgung. Dr. Martin Danner von der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe sagt, was aus Patientensicht wichtig ist und wo die No-Goes liegen.
Das DMP Osteoporose ist vom Gemeinsamen Bundesausschuss überarbeitet worden. Neu: Männer ab 50 können teilnehmen, es gibt weitere Therapieempfehlungen und die Liste der koordinierenden Ärzte wurde verlängert.
Die gematik zieht eine erste positive Bilanz nach einem Jahr „ePA für alle“. Wöchentlich werden mehr als 21 Millionen Abrufe von Medikationslisten verzeichnet.
Der Bayerischer Hausärzteverband lehnt das Vorhalten eines 24/7-Fahrdienstes rundheraus ab. Das verbrenne Ressourcen, kritisiert Verbandschef Dr. Wolfgang Ritter.
Gesundheitsministerin Nina Warken will ein Großteil der von der Finanzkommission vorgeschlagenen Maßnahmen umsetzen und im nächsten Jahr 20 Milliarden Euro einsparen. Von Ärzten und Kliniken über Pharma bis hin zu Patienten und Arbeitgebern sind alle Bereiche betroffen.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will den niedergelassenen Ärzten eine uralte Forderung erfüllen. Doch die kritisieren die geplante Änderung der Medizinprodukte-Abgabeverordnung. Warum das?
Mit Ablauf des 30. Juni werden die elektronischen Heilberufsausweise einiger Hersteller nicht mehr gültig sein. Die Kassenärztliche Bundesvereinigung appelliert an betroffene Ärzte, jetzt rasch zu handeln.
Immer mehr Ärztinnen und Ärzte arbeiten angestellt in Praxen bzw. MVZ. Was im Arbeitsvertrag geklärt werden kann und sollte und wo Risiken liegen, erklärt Medizin- und Arbeitsrechtlerin Gabriele Leucht.