Schaden aluminiumadjuvantierte Impfstoffe langfristig der Gesundheit? Kanadische Forscher geben Entwarnung: Ihr systematisches Review lieferte keine Evidenz für einen ursächlichen Zusammenhang.
In fünf von sechs AMNOG-Bewertungsverfahren hat der Gemeinsame Bundesausschuss entweder einen geringen oder einen nicht quantifizierbaren Zusatznutzen festgestellt. Betroffen sind u.a. Arzneien gegen Polyneuropathie und Orphan Drugs.
Diabetes mellitus ist eine Erkrankung, die nicht nur medizinisch gedacht werden darf, sondern dessen Umgang auch in den Alltag integrierbar sein muss. Was das mit dem Konzept „Typ F“ zu tun hat, erläutert die DDG-Präsidentin Professorin Julia Szendrödi.
Nationale und internationale Leitlinien empfehlen SGLT2-Inhibitoren bei chronischer Nierenkrankheit, um die Nierenfunktion zu schützen. Sie stützen sich dabei in erster Linie auf die Ergebnisse der großen Endpunktstudien EMPA-KIDNEY und DAPA-CKD.
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Erschwerte Darmentleerung nach Opioid-Einnahme ist häufig – doch wird sie selten angesprochen. Mit dem Ampeltest der Deutschen Schmerzliga können Schmerzpatienten ihr Obstipationsrisiko bewerten. Die Organisation hofft so auf mehr Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten.
Bei der Hotline Impfen werden Ihre Impf-Fragen aus der Praxis evidenzbasiert und fachkundig beantwortet. Diesmal geht es um die Frage, ob sich nach einer Impfung gegen Varizellen mit einem Lebendimpfstoff später ein Herpes zoster entwickeln kann.
Echte Konkurrenz stellt das Impfgeschehen in den Apotheken für hausärztliche Praxen noch immer nicht dar – und damit auch keine spürbare Entlastung. Unterdessen ist der Fonds für pharmazeutische Dienstleistungen nach Schätzung der AOK bereits auf über 600 Millionen Euro angewachsen.
Nach einem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff laufen die Ermittlungen. Drei Menschen sind gestorben. Die WHO vermutet inzwischen, dass die Übertragung wohl von Mensch zu Mensch stattgefunden habe.
Auch wenn der Alkoholkonsum bei jungen Menschen insgesant zurückgegangen ist, zeigt sich bei zwölf Prozent der 12- bis 17-Jährigen ein problematisches Trinkverhalten.
Mitte Mai wurde das Neugeborenenscreening in Deutschland um vier Tests erweitert. Ein Blick nach Österreich und in die Schweiz lohnt sich, um abzuschätzen, was dies bedeutet: Die beiden Länder verfolgen teils unterschiedliche Strategien.
Früh beginnen, initial breit, ausreichend dosieren, Fokus kontrollieren und frühzeitig deeskalieren: Das sind Prinzipien der Sepsis-Therapie. Ein Kollege erläutert Details aus dem Leitlinien-Update.
Patientinnen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen, die im Zustand der Remission schwanger werden, haben während der Schwangerschaft möglicherweise ein niedrigeres Rezidivrisiko als bisher gedacht. Darauf weisen neue Daten aus der spanischen DUMBO-Kohorte hin.
Wellster-Geschäftsführer Dr. Manuel Nothelfer fordert im Gespräch mit der Ärzte Zeitung echte Digitalisierung im Gesundheitswesen und Zertifizierungsmöglichkeiten für Telemediziner.
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Immuntherapien haben die Behandlung des Endometriumkarzinoms (EC) maßgeblich verändert. Auch Patientinnen mit EC mit Mismatch-Reparatur-Profizienz (MMRp) können langfristig von einer Therapie mit Immuntherapie plus Carboplatin-Paclitaxel profitieren.
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Einmal verordnet, verschwindet ein Säureblocker meist nicht mehr so schnell aus dem Medikamentenplan. Wann PPI abgesetzt werden können und wie Ärztinnen und Ärzte dabei am besten vorgehen.
Niedriges LDL-Cholesterin, weniger kardiovaskuläre Ereignisse – dieser Zusammenhang ist bekannt. Wann LDL-Cholesterin wie tief gesenkt werden soll, dazu gibt es aber unterschiedliche Ansätze.
Ein Kind wird mit erhöhter Temperatur und Herzfrequenz in die Notaufnahme gebracht. Alles deutet auf eine Anaphylaxie hin. Doch die Therapie schlägt nicht an. Was steckt stattdessen dahinter?
Mit der Einführung von Biologika verbreiterte sich das Therapiespektrum für Patientinnen und Patienten mit unkontrollierter chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung und es eröffneten sich Chancen auf eine deutliche Verringerung der Krankheitslast.
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„Eine Behandlung ist mehr, als nur eine Pille zu geben“, betont Psychologe Winfried Rief und spielt auf den Placebo-Effekt an. Er gibt Tipps für die richtigen Worte zur Tablette – und bringt auf den Punkt, welche zwei Eigenschaften für alle Ärztinnen und Ärzte von Vorteil sind.
Die Otitis media ist eine multifaktoriell bedingte Erkrankung. Hinweise aus einer US-amerikanischen Studie legen nun nahe, dass auch eine Milcheiweißallergie bei Kindern ein Faktor sein könnte.
Muss man zur Beurteilung einer Lieschgrasallergie immer zum Feldversuch nach draußen gehen? Ein Team aus Breslau untersuchte diese Fragestellung und fand heraus: Die Allergenprovokationskammer funktionert vergleichbar gut.
Ernährungsinterventionen können bei Menschen mit chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen erheblich zur Krankheitskontrolle beitragen. Neuere Studienergebnisse sprechen dabei für ein personalisiertes Vorgehen, das sich unter anderem am Krankheitsstadium und den Präferenzen der Betroffenen orientiert.
Die aktualisierte S2k-Leitlinie zur Provokationstestung bei allergischen oberen Atemwegserkrankungen steht kurz vor der Verabschiedung. Hinzugekommen ist nun auch die konjunktivale Provokation.
In einer randomisierten, prospektiven Open-Label-Studie wurde das Blutungsrisiko bei Patientinnen und Patienten mit akuter venöser Thromboembolie unter Apixaban und Rivaroxaban direkt verglichen – das Ergebnis fällt klar aus.
Atmen, Abklopfen, achtsam sein – was bringt all das bei chronischen Schmerzen? Und welche weiteren Ansätze aus der Psychologie können Ärztinnen und Ärzte ihren Schmerzpatienten mitgeben?
Die Untersuchung auf Virushepatitis wird zunehmend in Anspruch genommen. Es gibt aber sowohl beim Screening als auch bei der Diagnostik noch Nachholbedarf. Ein Überblick über die aktuelle Versorgungssituation.
Eine Therapie mit Minocyclin kann das funktionelle Ergebnis nach einem milden ischämischen Schlaganfall geringfügig verbessern. Was bedeutet dies für Patienten, bei denen Lyse oder Thrombektomie nicht mehr möglich sind?
Die Therapie mit Psychedelika ist umso erfolgreicher, je besser sie psychotherapeutisch vorbereitet wird. Die Dauer der Integrationsphase ist nach der Auswertung von zwölf kontrollierten Studien weniger entscheidend.
In einer Phase-II-Studie mit über 400 Menschen mit Migräne konnte Candesartan die Zahl der Migränetage im Schnitt um zwei pro Monat reduzieren. Auch das Nebenwirkungsprofil lässt erfreuliche Schlüsse zu.