Rund 90% der Teilnehmer einer Umfrage schätzen die Vitamin D-Versorgung in Deutschland als mangelhaft ein. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Supplementierung.
Neue Daten bestätigen die Überlegenheit von Hochdosis- versus Standard-Dosis-Influenza-Vakzine. Insgesamt wurden fast eine halbe Million ältere Erwachsene einbezogen.
Einen Überblick über rheumatische Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen gab es beim Internisten-Kongress. Dabei ging es auch um moderne Therapien mit CAR-T-Zellen oder BiTE.
Einen Überblick über entzündlich-rheumatische Erkrankungen gab es beim DGIM-Kongress. Bei einem Refresher ging es um Rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritiden und Psoriasis-Arthritis.
Schilddrüsenhormone beeinflussen auch den Glucosestoffwechsel. So erhöht etwa eine subklinische Hypothyreose das Hypoglykämie-Risiko. Ein mögliches Vorgehen wurde beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin besprochen.
Die Gicht ist genetisch bedingt. Die Harnsäuresenkung sollte zielwert-orientiert erfolgen. Dabei sind Normbereiche keine Zielwerte. Komorbiditäten müssen im Blick behalten werden.
Bei neuen Therapieformen ist die Rheumatologie ganz vorn dabei, etwa mit CAR-T-Zellen bei Lupus. Bald könnten auch microRNAs gezielt adressiert werden. Für deren Entdeckung gab es "
2024 den Medizin-Nobelpreis"
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Mitte Januar startet die europäische Nutzenbewertung (EU-HTA). Deutschland sei gut vorbereitet, auch dank der geübten AMNOG-Verfahren. Beim Fachsymposium Onkologie herrschte daher eine eher positive Stimmung.
Kooperation
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In Kooperation mit: Pfizer Pharma GmbH und MSD Sharp & Dohme GmbH
Ketoazidosen zu vermeiden ist ein Ziel der Früherkennung von Typ-1-Diabetes. Zudem gewinnen Betroffene und Eltern Zeit, sich auf die Erkrankung einzustellen.
Die Krankheitslast durch RSV bei älteren Menschen ist hoch. Seit August empfiehlt die STIKO die Impfung für alle ab 75 Jahren und ab 60 bei schweren Grunderkrankungen.
Das Impfschema für ältere Menschen wird durch eine weitere Impfung ergänzt: Die STIKO empfiehlt die RSV-Impfung für alle ab 75 Jahren und für Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren mit Risikofaktoren.
Aktualisierung 2.8.24: STIKO empfiehlt RSV-Impfung als Standard-Impfung für alle ab 75 Jahren. Für Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren mit Risikofaktoren gilt die Empfehlung als Indikationsimpfung.
Die Therapie bei Nagelpilz-Infektionen erfordert Geduld. Harnstoff-haltige Salben ersetzen den Chirurgen. Bifonazol zeigt in-vitro eine Überlegenheit zu Ciclopirox.
An Rheuma erkrankte Frauen brauchen auf Kinder nicht zu verzichten. Wichtig ist eine umfassende Beratung ab Diagnosestellung. Die Schwangerschaft sollte immer geplant sein. Das gilt auch für Männer mit Rheuma und Kinderwunsch.
Bestimmte Calciumkanäle werden durch ein Lavendelöl gehemmt. Die Nervenzelle schüttet weniger erregende Botenstoffe aus. Patienten mit Angststörungen kommen wieder zur Ruhe.
Generell spricht wenig für eine Harnsäuresenkung – anders ist dies bei Patienten mit Gicht. Bei ihnen müssen die Harnsäurewerte langfristig gesenkt werden.
Die Nachfrage nach GLP-1-Analoga steigt weltweit. Das Unternehmen Novo Nordisk erhöht seine Produktionskapazitäten. Mehrere Innovationen werden kommen. An glucose-sensitivem Insulin wird gearbeitet.
Zwischen Influenza und kardiovaskulären Erkrankungen gibt es Zusammenhänge. Die Influenza-Impfung schützt auch Herz und Hirn. Für alle Menschen ab 60 Jahre ist die Impfung Standard – mit einer Hochdosis-Vakzine.
Eine thyreostatische Therapie muss bei M. Basedow langfristig erfolgen. Bei Erwachsenen sollte die Therapie über 18 Monate, bei Kindern über 36 Monate dauern. Auch längere Zeiträume können sinnvoll sein.