Rund 90% der Teilnehmer einer Umfrage schätzen die Vitamin D-Versorgung in Deutschland als mangelhaft ein. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit zur Supplementierung.
Neue Daten bestätigen die Überlegenheit von Hochdosis- versus Standard-Dosis-Influenza-Vakzine. Insgesamt wurden fast eine halbe Million ältere Erwachsene einbezogen.
Einen Überblick über rheumatische Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen gab es beim Internisten-Kongress. Dabei ging es auch um moderne Therapien mit CAR-T-Zellen oder BiTE.
Einen Überblick über entzündlich-rheumatische Erkrankungen gab es beim DGIM-Kongress. Bei einem Refresher ging es um Rheumatoide Arthritis, Spondyloarthritiden und Psoriasis-Arthritis.
Symptomlinderung und Verkürzung der Krankheitsdauer sind Therapie-Ziele bei akuter Rhinosinusitis. Beides gelingt mit einem pflanzlichen Spezialdestillat.
Phytotherapeutika stehen in den Leitlinien Reizmagen und auch Reizdarm weit oben. Eine Pfefferminz-/Kümmelöl-Kombi bessert eine Reihe von Symptomen und erhöht die Lebensqualität.
Bei Angststörungen müssen Phytopharmaka den Vergleich mit synthetischen Arzneimitteln nicht scheuen. Für ein Arzneilavendelöl wurde zudem gezeigt, dass es nicht mit dem Cytochromsystem wechselwirkt.
Schilddrüsenhormone beeinflussen auch den Glucosestoffwechsel. So erhöht etwa eine subklinische Hypothyreose das Hypoglykämie-Risiko. Ein mögliches Vorgehen wurde beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin besprochen.
SGLT2-Hemmer sind bei Herzinsuffizienz wirksam - unabhängig von der Auswurffraktion. Patienten mit Vorhofflimmern profitieren ebenfalls von den Arzneimitteln.
Die Gicht ist genetisch bedingt. Die Harnsäuresenkung sollte zielwert-orientiert erfolgen. Dabei sind Normbereiche keine Zielwerte. Komorbiditäten müssen im Blick behalten werden.
Bei neuen Therapieformen ist die Rheumatologie ganz vorn dabei, etwa mit CAR-T-Zellen bei Lupus. Bald könnten auch microRNAs gezielt adressiert werden. Für deren Entdeckung gab es "
2024 den Medizin-Nobelpreis"
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Mitte Januar startet die europäische Nutzenbewertung (EU-HTA). Deutschland sei gut vorbereitet, auch dank der geübten AMNOG-Verfahren. Beim Fachsymposium Onkologie herrschte daher eine eher positive Stimmung.
Kooperation
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In Kooperation mit: Pfizer Pharma GmbH und MSD Sharp & Dohme GmbH
Ketoazidosen zu vermeiden ist ein Ziel der Früherkennung von Typ-1-Diabetes. Zudem gewinnen Betroffene und Eltern Zeit, sich auf die Erkrankung einzustellen.
Die Krankheitslast durch RSV bei älteren Menschen ist hoch. Seit August empfiehlt die STIKO die Impfung für alle ab 75 Jahren und ab 60 bei schweren Grunderkrankungen.
Das Impfschema für ältere Menschen wird durch eine weitere Impfung ergänzt: Die STIKO empfiehlt die RSV-Impfung für alle ab 75 Jahren und für Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren mit Risikofaktoren.
Aktualisierung 2.8.24: STIKO empfiehlt RSV-Impfung als Standard-Impfung für alle ab 75 Jahren. Für Personen im Alter von 60 bis 74 Jahren mit Risikofaktoren gilt die Empfehlung als Indikationsimpfung.
Die Therapie bei Nagelpilz-Infektionen erfordert Geduld. Harnstoff-haltige Salben ersetzen den Chirurgen. Bifonazol zeigt in-vitro eine Überlegenheit zu Ciclopirox.
An Rheuma erkrankte Frauen brauchen auf Kinder nicht zu verzichten. Wichtig ist eine umfassende Beratung ab Diagnosestellung. Die Schwangerschaft sollte immer geplant sein. Das gilt auch für Männer mit Rheuma und Kinderwunsch.