Die meisten Menschen mit Mukoviszidose erreichen heute ein hohes Alter. Darauf ist die Erwachsenenmedizin in Deutschland unzureichend eingestellt. Komplikationen und altersassoziierte Krankheiten erfordern eine interdisziplinäre Versorgung.
Eine Studie in sechs deutschen Reha-Kliniken hat eine hohe Patientenzufriedenheit mit der PCS-Therapie ergeben. Studienleiter Volker Köllner erklärt, worauf es beim Therapiekonzept ankommt.
Mehr als sechs Jahre nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie beschäftigen sich Wissenschaftler mit den Nachwirkungen und Folgen. Von erheblicher Bedeutung ist auch die interstitielle Lungenerkrankung (ILD). Was wir darüber wissen.
Die Zahl junger Menschen mit Darmkrebs nimmt in Deutschland offenbar nur gering zu – im Unterschied zu den USA oder Asien. Somit scheint hierzulande kein Absenken der Altersgrenze zur Früherkennung erforderlich zu sein.
In den USA soll eine KI-gestützte telemedizinische Versorgung von Menschen mit Typ-1-Diabetes in die Regelversorgung eingeführt werden. Ziele sind das frühe Erkennen von Stoffwechselproblemen und schnelle Interventionen.
Auffrischungen gegen SARS-CoV-2 sind in manchen Bevölkerungsgruppen sinnvoll, betont eine Infektiologin. Ein kombinierter saisonaler mRNA-Impfstoff gegen Influenza und COVID-19 könnte bald zur Verfügung stehen.
Dass stark verarbeitete Lebensmittel gesundheitsschädlich sind, scheint Konsens zu sein. Aber wie gesichert ist das wirklich? Gibt es auch stark verarbeitete Lebensmittel, die gesund sind?
Orale, nicht-peptidische GLP-1-Rezeptoragonisten werden womöglich bald den bislang verfügbaren Inkretinmimetika zur Behandlung bei Typ-2-Diabetes und Adipositas Konkurrenz machen. Dutzende Wirkstoffe befinden sich in der Entwicklung.
Es gibt in Deutschland keine einheitlichen Empfehlungen für die medikamentöse Therapie bei Typ-2-Diabetes. Wie groß sind die Divergenzen? Und worauf kommt es in der Praxis wirklich an?
Häufige Unterzuckerungen bei Typ-2-Diabetes beschleunigen das Auftreten von Organschäden – insbesondere kardialer Natur – und verschlechtern die Prognose.
Hypoglykämien können gefährlich sein und das Risiko für Endorganschäden erhöhen. Umso problematischer, wenn diese gar nicht wahrgenommen werden. Doch es gibt Optionen, die Wahrnehmung zu trainieren.
Was genau machen eigentlich endoskopisch tätige Ärzte, wenn sie Polypen und Läsionen aus Dickdarm oder Rektum entfernen? Kommt darauf an! Es werden eine Reihe verschiedener Techniken praktiziert.
Abwarten, Antibiose oder Operation — die Entscheidung ist nicht immer einfach bei Divertikelkrankheit und Divertikulitis. Was Internisten und Chirurgen gemeinsam empfehlen.
Die postexertionelle Malaise (PEM) ist ein hilfreiches Leitsymptom, das auf ME/CFS hinweisen kann. Mit weiteren Tests können Hausärzte die Diagnose oft sichern – das bedarf allerdings eines gewissen Aufwands.
Die Zunahme unqualifizierter Ernährungsberatungsangebote steht in krassem Gegensatz zur verbreiteten Mangelernährung in Kliniken, Heimen und im ambulanten Sektor: Das kritisiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin.
Um bei Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes im späteren Leben das Entstehen eines manifesten Typ-2-Diabetes zu verhindern, können allgemeine und medikamentöse Maßnahmen helfen. An deren Umsetzung hapert es jedoch.
Wenn Insulinpumpen ihre Anwender „kennen“, wird die vollständig automatisierte Gabe des Hormons möglich. Und zwar auch, ohne dass dem Gerät die Mahlzeiten angekündigt werden müssen.
Fortgeschrittene Therapien bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen werden zu etwa 80 Prozent fünf Jahre lang fortgeführt. Dies geht aus einem Langzeitvergleich des Kompetenznetzes Darmerkrankungen hervor.
Die sensomotorische und die autonome Neuropathie können früh im Verlauf einer Diabeteserkrankung auftreten. Dem Screening und der Basisdiagnostik kommt daher eine große Bedeutung zu. Hier finden Sie die aktuellen Empfehlungen.
Frühe Stadien der kardialen autonomen Neuropathie bei Diabetes sind oft klinisch stumm. Daher besteht das Risiko, sie zu übersehen. Was sich trotzdem tun lässt.
Urologische Krankheiten sind zum großen Teil altersassoziiert. Um die Fitness älterer Patienten vor Operationen besser einzuschätzen, wurde der „Erlangen-Index“ entwickelt. Details verrät frühere DGU-Präsident Wullich im Gespräch mit der Ärzte Zeitung.
Die deutschen Nephrologen drängen darauf, die Früherkennung chronischer Nierenkrankheiten (CKD) in Vorsorgeprogramme zu integrieren. So seien die Glomerulonephritiden die häufigste Ursache für Nierenversagen.
Die akute Appendizitis ist eine der häufigsten abdominellen Notfälle, aber 80 Prozent der Verläufe sind unkompliziert. Beim Kongress Viszeralmedizin 2025 wurde darüber diskutiert, wie therapiert werden soll: chirurgisch oder konservativ.
Liegt den Beschwerden wirklich ein Reizdarm-Syndrom zugrunde? Mit welcher Frage Sie diese Diagnose oft schon ausschließen können, erklärt eine Kollegin beim Viszeralmedizin-Kongress.
Die Leberkarzinom-Surveillance nach ausgeheilter Hepatitis-C-Infektion dürfte künftig personalisiert erfolgen. Hepatologen weltweit streben ein risikoadaptiertes Screening an. Ein Thema beim Kongress Viszeralmedizin.
Der Test auf okkultes Blut im Stuhl und die Vorsorge-Koloskopie zur Darmkrebsprävention sind gleichwertig. Jedoch müsse in der Bevölkerung die Schwelle zur Wahrnehmung des Screenings weiter gesenkt werden, fordern Gastroenterologen.