Neue Leitung

Klinik für Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie in Riesa nimmt Arbeit auf

Dr. Sophia Mirtschink leitet ab 1. Juli die neue Klinik für Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie am Elblandklinikum in Riesa. Dort sollen künftig auch hochkomplexe Fälle behandelt werden.

Veröffentlicht:
Dr. Sophia Mirtschink

Dr. Sophia Mirtschink

© Elblandklinikum

Riesa. Am Elblandklinikum in Riesa nimmt Anfang Juli die neue Klinik für Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie ihre Arbeit auf. Die Leitung übernimmt als Chefärztin Dr. Sophia Mirtschink. Damit könnten zukünftig auch hochkomplexe Fälle in Riesa versorgt werden, so das Klinikum.

Beispiele für das Behandlungsspektrum seien Rekonstruktionen der Körpersilhouette nach starkem Gewichtverlust oder Rekonstruktionen von Haut- und Weichteildefekten zumeist am Unterschenkel sowie Defekte nach der Entfernung von bösartigen Tumoren, die chirurgisch verschlossen werden müssten.

„Viele Patienten kommen mit chronischen Wunden zu mir und sind erstaunt, wenn ich ihnen mitteile, dass Möglichkeiten bestehen, diese Wunden zu verschließen“, sagte Mirtschink. „Häufig kann so den Patienten eine Amputation erspart bleiben.“

Mirtschink arbeitete nach dem Medizinstudium an der TU Dresden zunächst in der Unfall- und Wiederherstellungschirurgie am Uniklinikum Dresden. Danach wechselte sie an das Universitätsspital Zürich, um dort das Handwerk der Plastisch-Rekonstruktiven Chirurgie zu erlernen. Aus privaten Gründen kehrte sie im Jahre 2016 als Oberärztin an das Städtische Klinikum nach Dresden zurück. 2019 wechselte sie an das Elblandklinikum und gründete dort die Sektion für Plastisch-Rekonstruktive Chirurgie. (sve)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

378 Badetote im vergangenen Jahr in Deutschland

DLRG rettet im Vorjahr 870 Menschen aus dem Wasser

Kommentare
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Das war der Tag: Der tägliche Nachrichtenüberblick mit den neuesten Infos aus Gesundheitspolitik, Medizin, Beruf und Praxis-/Klinikalltag.

Eil-Meldungen: Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Es gibt tierexperimentelle Studien, wonach Mikroplastik entzündungsverstärkend wirkt, wenn durch ein zusätzliches Agens die Tight junctions zwischen Darmzellen zerstört sind. Wenn also zu einer hohen Mikroplastik-Konzentration zusätzlich pathogene Faktoren hinzukommen, könnte dies entzündungsfördernd wirken, etwa bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

© Rochu_2008 / stock.adobe.com

Forschung

Beeinflusst Mikroplastik chronische Erkrankungen?

Charlotte Kleen

© Babett Ehrt/ Lichtbildwerkstatt

Porträt

Wie Charlotte Kleen Medizin in ihrer ganzen Breite kennenlernt

Mädchen geht chemischen Experimenten in einem Klassenzimmer nach, die Haare stehen ihr zu Berge.

© Andrey Kiselev / stock.adobe.com

Inkretinmimetika

GLP-1: Wie aus dem kleinen Hormon ein Rockstar wird