Direkt zum Inhaltsbereich

Koalitionsverhandlungen

Konsens von SPD und BSW zu Kliniken in Brandenburg bahnt sich an

In den Brandenburger Koalitionsverhandlungen von SPD und BSW geht es auch um die Zukunft der Krankenhäuser in Brandenburg. Dabei zeigen sich bereits Übereinstimmungen.

Veröffentlicht:

Potsdam. Bei den Koalitionsverhandlungen von SPD und BSW in Brandenburg zeichnet sich eine Verständigung über die Unterstützung von Krankenhäusern ab. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sind sich beide Parteien grundsätzlich einig in dem Ziel, dass die Krankenhausstandorte erhalten bleiben sollen. Beide Seiten treten demnach auch generell dafür ein, dass die Krankenhäuser mehr Investitionen erhalten sollen als im vergangenen Jahr.

Abschließende Ergebnisse der Arbeitsgruppen gibt es aber bisher nicht. Die Kliniken erhielten bislang 110 Millionen Euro Investitionspauschale, die in diesem Jahr auf rund 200 Millionen aufgestockt wurde. Das ist auch die Summe, die die SPD in ihrem Wahlprogramm nannte. Im BSW-Programm war von auskömmlichen Krankenhausinvestitionen die Rede.

SPD und BSW verhandeln seit vergangenem Montag über eine gemeinsame Koalition – sie wäre ein Novum in Deutschland. Die Gespräche laufen in einer Hauptgruppe und vier Arbeitsgruppen zu Bildung/Kultur, Innen/Justiz, Wirtschaft/Gesundheit und Verkehr/Umwelt.

Beide Seiten peilen in Brandenburg an, noch vor Weihnachten mit den Gesprächen fertig zu sein. Nur SPD und BSW haben im Landtag eine realistische Mehrheit, weil keine Partei mit der AfD koalieren will. (dpa)

Lesen sie auch
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Dr. med. Gerhard M. Sontheimer (ANregiomed, Region Ansbach) und Holger Baumann (Kliniken der Stadt Köln, v.l.) haben in der Praxis gute Erfahrungen mit Systempartnerschaften gemacht.

© Philips

Mehr Spielraum für moderne Prozesse in der Klinik

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Philips GmbH Market DACH, Hamburg
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Urologie

Neue Klassifikation von Harnwegsinfektionen räumt mit Missverständnissen auf

Sechs Monate längeres Gesamtüberleben

Daraxonrasib beim Pankreaskarzinom: Besser als die Chemotherapie?

Lesetipps
Ein Säugling liegt auf dem Rücken auf einem Bett. Die Hände der Mutter streichen sachte über den Bauch des Kindes.

© Aurora Aesthetics / Generated with AI / Stock.adobe.com

Funktionelle gastrointestinale Störungen

Säuglingskoliken: Wie viel Schreien ist normal?

Füße mit Lymphödem

© [M]_Dr. P. Marazzi / Science Photo Library

Ödem ist nicht gleich Ödem

Lymphödem versus Lipödem: Tipps für Diagnostik und Therapie