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Praxisschließungen am kommenden Montag

MEDI beteiligt sich an Ärzte-Protesten am 2. Oktober

Der MEDI-Verbund in Baden-Württemberg will zusammen mit weiteren Verbänden am 2. Oktober auf die schwierige Situation in der ambulanten Versorgung hinweisen.

Veröffentlicht:

Stuttgart. Der Ärzteverband MEDI Baden-Württemberg hat angekündigt, sich an den bundesweiten Protesten am 2. Oktober beteiligen zu wollen. An diesem Tag sollen unter dem Titel „Praxis in Not“ Arztpraxen und psychotherapeutische Praxen geschlossen bleiben.

Ziel sei es, auf die „alarmierende Situation in der ambulanten Versorgung“ hinzuweisen, sagte der stellvertretende MEDI-Vorsitzende und Hausarzt Dr. Michael Eckstein. „Wenn die Politik nicht schnell dagegen steuert, haben wir in den kommenden Jahren ein massives Problem, die Bürgerinnen und Bürger in diesem Land noch medizinisch zu versorgen“, so Eckstein.

Die Probleme im Gesundheitswesen sind nach Angaben des Verbands „vielschichtig, aber mit den richtigen Rahmenbedingungen teilweise lösbar“. Wichtige Aspekte seien eine rasche Entbürokratisierung, eine Digitalisierung, die Praxen entlastet, sowie der Wegfall von Budgets. Als zentral bezeichnet der MEDI-Vorsitzende und Kardiologe Dr. Norbert Smetak zudem eine „sinnvolle Patientensteuerung, um das ganze Gesundheitswesen zu entlasten“. Damit könnten erhebliche Kosten eingespart werden, sagt er. (fst)

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